Homöopathische Behandlung

Sonnenallergie homöopathisch behandeln

Eine Sonnenallergie kann mit einem homöopathischen Akutmittel oder mit dem passenden Konstitutionsmittel behandelt werden. Natrium muriaticum ist das homöopathische Mittel, das am häufigsten gegen eine Sonnenallergie eingesetzt wird. Lesen Sie hier, wann Natrium muriaticum verordnet wird und mit welchen anderen homöopathischen Mitteln eine Sonnenallergie behandelt werden kann.

Sonnenallergie homöopathisch behandeln – die akuten Symptome

Häufig tritt eine Sonnenallergie dann auf, wenn man nach langen Wintermonaten plötzlich intensiven Sonnenstrahlen ausgesetzt ist. Gerade wenn man zu Ostern in die Ferien fliegt, dorthin wo es schon richtig warm und sonnig ist, kann die Haut mit den typischen Allergie-Symptomen reagieren.

Kleine rote Pünktchen, die auch noch stark jucken. Meist brennen auch die umliegenden Hautpartien und sind gerötet. Zusätzlich kann es zu Schwäche und Übelkeit infolge der Sonneneinwirkungen kommen. 

Wer von einer Sonnenallergie überrascht wird, hat in der Regel nur die Möglichkeit, die Sonne so gut es geht zu meiden und zu warten, bis der Allergie-Schub vorbei ist und die Haut sich wieder beruhigt hat. Homöopathische Mittel, die bei den akuten Symptomen helfen können sind: Apis, Urtica urens und Rhus toxicodendron.

Mit Apis mellifica eine akute Sonnenallergie behandeln

Das homöopathische Mittel Apis ist bei einer Sonnenallergie angezeigt, wenn sich kleine, hellrote Pickelchen gebildet haben. Die Haut kann an den betroffenen Stellen stark brennen und es können stechende Schmerzen auftreten. 

Mit Urtica urens die akuten Symptome einer Sonnenallergie behandeln

Das homöopathische Mittel Urtica urens ist angezeigt, wenn die betroffenen Hautpartien sehr stark brennen und jucken. Die Haut sieht aus, als wenn Sie in eine Brennnessel gefallen sind. Es haben sich kleine und große Blasen gebildet, die auch aufplatzen können.  

Rhus toxicodendron bei Sonnenallergie

Das homöopathische Mittel Rhus toxicodendron wird helfen, wenn eine Sonnenallergie auftritt, nachdem Sie in der Sonne aktiv waren und stark geschwitzt haben. Auch hier sind die betroffen Hautregionen stark gerötet. Wenn Rhus-toxicodendron angezeigt ist, steht das Brennen der Haut im Vordergrund. Bewegung bessert die Beschwerden, wobei Sie dennoch weitere Sonneneinstrahlung verhindern sollten, um den Heilungserfolg nicht zu gefährden.

Die Neigung zu einer Sonnenallergie homöopathisch mit Natrium muriaticum behandeln

Das homöopathische Mittel Natrium muriaticum wird häufig dann eingesetzt, wenn eine Person dazu neigt, bei zu intensiver Sonneneinwirkung allergisch zu reagieren. Die Abneigung dagegen, sich der direkten Sonne auszusetzen, schützt Natrium-muriaticum-Persönlichkeiten in der Regel davor, eine Sonnenallergie zu entwickeln.

Sind Sie dennoch einmal länger der Sonne ausgesetzt, wie beispielsweise auf einer Reise, treten häufig sehr schnell die typischen Beschwerden einer Sonnenallergie auf. Zusammen mit der intensiven Rötung der Haut und kleinen, roten Pickeln treten meist Kopfschmerzen und starker Durst auf. Betroffene ziehen sich dann gerne zurück und wollen keine Zuwendung von anderen.  

Fazit

Eine Sonnenallergie kann mit homöopathischen Akutmitteln oder konstitutionell behandelt werden. Für die Akutbehandlung eignen sich in der Regel Apis mellifica, Urtica urens oder Rhus toxicodendron. Um die Neigung, allergisch auf Sonneneinwirkung zu reagieren, zu behandeln, ist eine homöopathische Konstitutionsbehandlung erforderlich. Sehr oft ist das homöopathische Mittel Natrium muriaticum das angezeigte Mittel.

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Marion Walsdorff