Homöopathische Behandlung

So können Sie eine Muskelzerrung homöopathisch behandeln

So können Sie eine Muskelzerrung homöopathisch behandeln
geschrieben von Marion Walsdorff

Wie schnell zieht man sich beim Sport eine leichte Muskelzerrung zu. Plötzlich schmerzt die bekannte Bewegung und man kann das Training nicht weiter fortsetzen. Lesen Sie hier mit welchen homöopathischen Mitteln Sie die Beschwerden lindern können, die durch eine Muskelzerrung auftreten.

Muskelzerrung mit Arnica montana behandeln

Das homöopathische Mittel Arnica montana gilt als DAS Verletzungsmittel in der Homöopathie. So kommt es auch in der Behandlung einer Muskelzerrung als erstes Mittel zum Einsatz. Es ist besonders dann angezeigt, wenn die Zerrung mit einem deutlichen Bluterguss einhergeht.

Der Schmerz fühlt sich an wie zerschlagen und die Betroffenen sagen häufig, dass ihnen nichts fehle. Sie wollen ihr Training weitermachen wie bisher, was aber in der Regel aufgrund des starken Schmerzes nicht möglich ist.

Muskelzerrung homöopathisch behandeln – das Folgemittel Bryonia

Nach der Verabreichung von Arnica muss zwischen verschiedenen Folgemitteln differenziert werden. In der Regel kommen Bryonia alba oder Rhus toxicodendron zur Anwendung. Das homöopathische Mittel Bryonia ist angezeigt, wenn jede Bewegung verschlechtert. Betroffene sind gereizt und wollen allein sein. Die Schmerzen sind stechend oder
drückend.

Rhus toxicodendron als Folgemittel bei Muskelzerrung einsetzen

Das homöopathische Mittel Rhus toxicodendron ist angezeigt, wenn Betroffene weniger Schmerzen haben, wenn sie sich bewegen. Zu Beginn einer Bewegung erleben sie noch den charakteristischen ziehenden Schmerz. Wenn sie sich dann aber weiter bewegen, verschwindet der Schmerz und sie können den gezerrten Muskel normal belasten.

Nur wenn sie sich dann wieder ausruhen, tritt der Muskelschmerz wieder auf. Eine Linderung des Schmerzes in Ruhe erfahren sie auch durch Wärme.

Calendula als Folgemittel bei Muskelzerrung einsetzen

Das homöopathische Mittel Calendula wird eingesetzt, wenn Betroffene auch nach der Einnahme von Arnica montana noch über sehr starke Schmerzen klagen. Der wichtigste Hinweis auf das Mittel Calendula sind die unverhältnismäßig starken Schmerzen.

Auch eine leichte Zerrung kann bei dem Betroffenen so starke Schmerzen auslösen, dass er meint, diese nicht aushalten zu können. Hier kann Calendula in einer C30-Potenz in kurzen Abständen eingenommen schnell den Schmerz lindern.

Fazit: Es gibt einige wenige homöopathische Mittel, die bei der Behandlung einer Muskelzerrung eingesetzt werden. Als erstes Mittel gilt das bekannte homöopathische Verletzungsmittel Arnica montana. Als Folgemittel werden in der Regel Bryonia alba oder Rhus toxicodendron verordnet. In seltenen Fällen von extremer Schmerzempfindlichkeit kommt auch das homöopathische Mittel Calendula zum Einsatz.

Anmerkung: Für die Behandlung einer leichten Muskelzerrung kommen homöopathische D-Potenzen oder niedrige C-Potenzen zum Einsatz. Gehen Sie zum Arzt oder Heilpraktiker wenn die Beschwerden, die durch die Zerrung entstehen, nicht binnen ein bis zwei Tagen deutlich gebessert werden.

Weitere Informationen zur homöopathischen Behandlung von leichten Verletzungen finden Sie unter:

Bildnachweis: Zerbor / stock.adobe.com

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Marion Walsdorff