Homöopathische Behandlung

So bereiten Sie sich optimal auf den Besuch beim Homöopathen vor

Der erste Besuch bei einem homöopathisch arbeitenden Arzt oder Heilpraktiker kann bis zu drei Stunden dauern. Planen Sie also genügend Zeit ein. Wie Sie sich sonst noch auf diesen Termin vorbereiten können, lesen Sie in diesem Artikel.

Eine homöopathische Behandlung beginnt immer mit einem sehr ausführlichen Gespräch, der sogenannten homöopathischen Erstanamnese. Diese kann je nach Umständen zwischen einer und drei Stunden dauern. Besonders lange dauert der erste Termin bei chronischen Erkrankungen und vielen Vorerkrankungen. Der homöopathische Therapeut möchte sich in dem ersten Gespräch ein umfassendes Bild von Ihrer Krankheitsgeschichte und auch von Ihnen persönlich machen. Im weiteren Verlauf der Behandlung werden weitere Termine zur Besprechung der Mittelwirkung nötig. Für diese müssen Sie nicht so viel Zeit einplanen. In der Regel dauert ein Folgetermin zwischen einer halben und einer ganzen Stunde. Auch Termine bezüglich akuter Beschwerden dauern – wenn der Homöopath Sie bereits kennt – ungefähr so lange wie eine Folgebehandlung.

Auf den ersten Termin bei einem Homöopathen können Sie sich gut vorbereiten

Um ein passendes homöopathisches Mittel auswählen zu können, benötigt ein Homöopath viele Informationen von Ihnen. Da es sich bei der Homöopathie um eine ganzheitliche Behandlungsmethode handelt, erfragt der Homöopath nicht nur Ihre körperlichen Symptome, sondern er macht sich auch ein Bild über ihren seelischen und geistigen Zustand. Auch über Impfungen, Vorerkrankungen und familiär gehäuft auftretende Erkrankungen möchte ein Homöopath informiert sein. Sie können sich gut auf den Termin vorbereiten, in dem Sie alle Fakten vorab zusammentragen. So kann der Homöopath sich schnell umfassend ein Bild machen und das für Sie passende homöopathische Mittel auswählen.

Impfungen

Suchen Sie ihren Impfpass heraus und nehmen Sie diesen zum ersten Termin mit.

Vorerkrankungen

Erstellen Sie vorab eine Liste aller Erkrankungen seit ihrer Geburt, möglichst in der chronologischen Reihenfolge. Notieren Sie auch alle Unfälle, Operationen oder Krankenhausaufenthalte.

Familiäre Belastungen

Welche Erkrankungen sind Ihnen von Familienmitgliedern bekannt?

Medikamente

Listen Sie auf, welche Medikamente Sie zurzeit und in welcher Dosierung einnehmen. Auch die Anti-Baby-Pille gehört auf diese Liste, ebenso wir Vitamin-Präparate oder Nahrungsergänzungsmittel.

Kindesalter

In welchem Alter haben Sie Krabbeln, Stehen und Laufen gelernt? Gab es Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt?

Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten

Was essen und trinken Sie besonders gerne? Was mögen Sie gar nicht? Welche Nahrungsmittel oder Getränke vertragen Sie nicht?

Aktuelle Beschwerden

Beobachten Sie einmal genau die bestehenden Symptome und machen Sie sich Notizen. Wie genau äußern sich die Beschwerden? (z.B. bei Schmerzen: drückend, klopfend, stechen, bohrend usw.)

Werden die aktuellen Beschwerden von anderen Beschwerden begleitet? (z.B. Kopfschmerzen, Fieber, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme usw.)

Gibt es Tageszeiten an denen die Beschwerden besonders schlimm oder besser sind?

Was bessert oder verschlechtert Ihre Beschwerden? (z.B. Wärme, Kälte, frische Luft, Bewegung, Essen, Stuhlgang usw.)

Je genauer Sie ihre Beschwerden beschreiben können, desto mehr Informationen hat der Homöopath, um das individuell für Sie passende homöopathische Arzneimittel herauszusuchen.

Urheber : Natallia Khlapushyna/123rf.com

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Ulrike Schlüter