Homöopathie für Kinder

Bronchitis bei Babies mit Schüßlersalzen behandeln

Bronchitis bei Babies mit Schüßlersalzen behandeln
Dr. Udo Döring
geschrieben von Dr. Udo Döring

Husten stellt lediglich einen natürlichen Reflex dar, um die Atemwege von Fremdkörpern befreien zu können. Eine Bronchitis geht ein wenig weiter, indem es die kleinen Verästelungen (Bronchien) in den Lungen in 90 % mit Viren befallen werden. Auch hier kann man mit den richtigen Schüßlersalzen schnelle Linderung erzielen.

Bronchitis bei Babies kann begleitend mit Schüßlersalzen behandelt werden. Über die Anwendung können Sie sich hier informieren.

Unterscheidung Husten und Bronchitis

Bei Husten können viele Ursachen vorliegen. Es handelt sich hier nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom. Beim Husten wird sehr heftig Luft ausgestoßen. Es werden mit ihm die Atemwege gereinigt. Es handelt sich also um einen so genannten Schutzreflex und wird durch verschiedene Informationsgeber (Signalen) oder anderen Gegebenheit (Erkältung oder grippaler Infekt) ausgelöst. Meistens ist auch die Luftröhre bei einer Bronchitis mit beteiligt (Tracheochronchitis genannt).

Bei einer Bronchitis sind die unteren verzweigten Atemwege, zu denen die Bronchien und die kleineren Verästelungen gehören, entzündet. Die Entzündung der Schleimhaut der Bronchien wird in 90 % der Fälle durch Viren gereizt. Hierdurch wird verstärkt zäher Schleim produziert. In beiden Fällen kommt es zum Schutzreflex, das Husten beginnt. Manchmal tritt bei einer Bronchitis auch Fieber auf, in diesem Fall versucht der Organismus mittels des Fiebers die Bakterien und auch Viren zu bekämpfen.

Das Symptom Fieber weist dann meistens auch den Weg zum Arzt auf, denn es kann auch auf eine bakteriell verursachten Pneumonie (Lungenentzündung) hinweisen, welches um bedingt von Arzt behandelt werden muss, um Langzeitschäden an den Lungen oder gar noch schlimmeres auszuschließen.

In der Mukosae (Schleimhäuten) der Atemwege liegen so genannte Signalgeber, die eine Hemmung der Atemwege über Nervenbahnen an das Gehirn melden. Hieraus folgt: der Hustenreflex wird sofort ausgelöst. Das geschieht ohne des Willen des Betroffenen, sodass er es weder beeinflussen noch stoppen oder gar verhindern kann.

Beim Husten werden Schleim oder Fremdkörper aus den Bronchien richtig herausgeschleudert (Hustenstoß kann mehrere hundert Stundenkilometer erreichen). So unterscheidet man produktiven von unproduktiven Husten, den so genannten Reizhusten. Beim produktiven Husten wurde zäher Schleim hergestellt, der dann abgehustet wird und die Lungen, speziell die Bronchien reinigt. Gegen den ständigen Reiz sollten dann entsprechende Medikamente, sei es Phytotherapeutika (pflanzliche Hustenstiller), Homöopathika oder Mittel aus der Schulmedizin eingenommen werden.

Da Sie es häufig nicht unterscheiden können, ob es sich nun um einen normalen Husten (produktiver oder unproduktiver Husten) oder um eine Bronchitis handelt, sollten Sie rechtzeitig den Kinderarzt konsultieren. Denn es handelt sich bei einer Bronchitis um eine ernsthafte Erkrankung, die auch völlig ausgeheilt werden muss.

Bei einer Vernachlässigung dieser Erkrankung kann es zu einer eitrigen Bronchitis oder gar zu einer Pneumonie (Lungenentzündung), welches auch lebensbedrohend sein kann.

Des Weiteren kann der Husten im Akutstadium oder chronischem Stadium eingeteilt werden.

Ein akuter Husten dauert in der Regel weniger als zwei bis max. drei Wochen. Die Ursache liegt dabei häufig bei den Erkältungskrankheiten mit einer Entzündung der Atemwege durch Rhinoviren oder Bakterien.

Chronischer Husten

Hier liegt die Dauer des Hustens deutlich über drei Wochen hinaus. Die Gründe hierfür sollte auf jeden Fall durch einen Arzt abgeklärt werden. Der Husten bzw. auch die Bronchitis können mit den Schüßlersalzen bereits von Beginn an gut behandelt werden:

Bereits beim ersten Anzeichen einer Erkältung bzw. Husten können Sie das Schüßlersalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D3 dreimal täglich mit zwei Tabletten im Mund langsam zergehen lassen oder ins Fläschchen aufgelöst trinken lassen.

Hierdurch hat der Organismus die Möglichkeit der entstehenden Entzündung zu entgegnen. Sollten bereits erste Anzeichen eines Hustens vorhanden sein, ist das biochemische Mineralsalz nach Dr. med. Schüßler Nr. 4 Kalium chloratum D6 angezeigt.

Dieses biochemische Mineralsalz ist bei weißlichem und zähem Sekret anzuwenden. Hiervon sollten man dann zusätzlich dreimal täglich zwei Tabletten verabreichen.

Folgende biochemischen Mineralsalze haben sich bei einer Bronchitis bewährt:

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 entkrampft die Bronchien und gilt als Stärkungsmittel der Biochemie.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D3, D6, D12 gilt als wichtiges Antioxidans und geht somit gegen die freien Radikalen vor, des Weiteren versorgt es alle Zellen mit den wichtigen Sauerstoff und hilft somit die Entzündung zu lindern und gar auszuheilen.

Nr. 4 Kalium chloratum D6 gilt als Drüsenbetriebsstoff der Biochemie, ist für den Aufbau der Faserstoffe zuständig. Außerdem hat es eine Regenerationsfunktion, wenn es zusammen mit dem Schüßlersalz Nr. 8 Natrium chloratum D6 eingesetzt wird.

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 verleiht die Energie, um die Bronchitis gut überstehen zu können. Des Weiteren hilft es beim Gewebeaufbau der Bronchien. Es stoppt die schwindende Lebensenergie und gibt neuen Schwung und Kraft.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 gilt als Enzymkatalysator und hilft somit bei der schnelleren Überwindung der Bronchitis. Nimmt die Spannung aus dem Husten und gibt ein entspannendes Gefühl in der Brust. Beruhigt die Nerven und gibt einen gesunden Schlaf.

Nr. 8 Natrium chloratum D6 reguliert den Flüssigkeitshaushalt und lässt einen trockenen Mund schwinden. Zusammen mit dem Schüßlersalz Nr. 4 Kalium chloratum D6 regeneriert es das entzündete Bronchiengewebe.

Nr. 11 Silicea D12 lässt die Bronchitis ausheilen und wird nur abends verabreicht. Es verleiht den Nerven eine gute Leitfähigkeit, womit sich der Säugling wesentlich besser entspannen und schlafen kann.

Nr. 12 Calcium sulfuricum D6 hat eine reinigende Funktion und löst zähes Sekret auf und lässt es abfließen. Die im Immunsystem zerstörten Abwehrzellen und auch Bakterien und Viren werden durch dieses biochemische Mineralsalz ausgeleitet.

Dosierung und Medikation der oben aufgeführten biochemischen Mineralsalze

Sie nehmen jeweils 1 Tablette der folgenden Schüßlersalze morgens:

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D3, abwechselnd D6, abwechselnd D12

Nr. 4 Kalium chloratum D6

mittags:

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6

Nr. 8 Natrium chloratum D6

abends:

Nr. 8 Natrium chloratum D6

Nr. 11 Silicea D12

Nr. 12 Calcium sulfuricum D6

Lösen Sie jeweils die Tabletten in einem Fläschchen auf und lassen Sie den Säugling davon trinken. Sollte der Säugling noch von der Mutter gestillt werden, so nimmt die Mutter jeweils 5 Tabletten lutschend im oben aufgeführten Schemata auf. Der Säugling bekommt so seine komplette biochemischen Mineralsalze über die Muttermilch.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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Dr. Udo Döring

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Den Beruf des Heilpraktikers sieht er als Berufung an, indem er die unterschiedlichsten Informationen aus dem Bereichen der Naturheilkunde für ganzheitliche Gesundheitsberatung für Mensch und Tier hier weiter gibt.