Homöopathie für Kinder

Aggressives Verhalten bei Kindern homöopathisch behandeln

Aggressives Verhalten bei Kindern homöopathisch behandeln
geschrieben von Britta Ganzmann

Aggressives Verhalten gehört im Kleinkindalter zu einer normalen Entwicklungsphase. Gerade im Alter von 2-4 Jahren – in der sogenannten Trotzphase – können Kinder schon mal ausrasten. Wenn das Verhalten jedoch dazu führt, dass fremde Kinder oder Geschwisterkinder geschützt werden müssen, könnte eine homöopathische Behandlung helfen.

Es gibt viele Arten von Aggressionen bei Kindern

Sie werfen mit Gegenständen, knallen Türen, ziehen an den Haaren, spucken, beißen oder schlagen. Ursachen sind oft Ängste, eine niedrige Frustrationsgrenze, geringe Aufmerksamkeit oder auch Eifersucht. Gerade hier haben Eltern oft große Not, das Geschwisterkind vor den Aggressionen zu schützen. Auch der Gang zum Spielplatz wird von Eltern vermieden, weil das Kind durch sein aggressives Verhalten andere Kinder verängstigen oder gar verletzen könnte.

Leider haben Eltern meist wenig Einfluss auf die aggressiven Ausbrüche ihres Kindes und stehen ihnen hilflos gegenüber. Die Anfälle kommen aus dem Nichts und oftmals wegen Kleinigkeiten. Beruhigende Worte kommen nicht mehr an und das Kind findet schlecht aus dem Anfall heraus.

Kinder mit cholerischem Temperament neigen von Haus aus leichter zu aggressivem Verhalten, Jungen sind weitaus häufiger betroffen als Mädchen. Auch wenn die aggressive Phase im Kleinkindalter in der Regel wieder vorübergeht, kann eine homöopathische Behandlung dem Kind helfen, wieder ins Gleichgewicht zu finden.

Homöopathische Arzneien gegen aggressives Verhalten

Die Homöopathie kann auf viele erfolgreiche Arzneien bei aggressivem Verhalten verweisen. Wie bei allen chronischen Beschwerden, ist auch hier die Gesamtheit aller Symptome wichtig, um zum passenden Mittel zu gelangen.

Belladonna: Die Stimmung des Kindes schlägt schnell um in heftigen, ungehemmten Zorn. Es schlägt wild um sich, beißt und tobt. Das Kind hat einen roten Kopf und einen wilden Ausdruck. Die Anfälle hören so plötzlich auf, wie sie gekommen sind.

Chamomilla: Das Kind ist äußerst reizbar und empfindlich. Es ist launisch und provoziert. Dinge, die es haben wollte, werden zurückgewiesen, sobald es sie bekommt. Es will weder angesprochen noch berührt werden.

Stramonium: Das Kind hat eine ausgeprägte Zerstörungswut. Die Aggressionen sind extrem: es spuckt ins Gesicht, beißt und schlägt seine Spielsachen kaputt. Es ist außer sich vor Wut und findet schlecht aus einen Anfall heraus.

Hyoscyamus: Das Kind verhält sich aggressiv, seit ein Geschwisterkind auf der Welt ist. Es leidet unter großen Ängsten und hat eine übertriebene Phantasie. Die Aggressionen richten sich in der Regel gegen das Geschwisterkind oder die Mutter.

Nux vomica: Das Kind ist extrem reizbar und mürrisch. Es wird zornig durch den geringsten Wiederspruch. Das Kind ist sehr ehrgeizig sind und das Nichterreichen seiner Ziele macht ihn aggressiv.

Bildnachweis: Robert Kneschke / stock.adobe.com

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Britta Ganzmann