Homöopathie für Frauen

Ernährung und Lebensweise bei unerfülltem Kinderwunsch

Ernährung und Lebensweise bei unerfülltem Kinderwunsch
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geschrieben von Andra Dattler

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist für beide Partner eine schwere Belastung. Der Wunsch, so schnell wie möglich schwanger zu werden ist nur allzu verständlich. Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung kann durch Ernährung und naturheilkundliche Mittel unterstützt werden. Der Abbau von Stress und der Verzicht auf „Giftstoffe“ sind dabei genauso wichtig, wie eine positive Einstellung und einige praktische Tipps.

Zyklustee aus der Natur

Die Ernährung kann durch spezielle Kräuter aus der Naturheilkunde ergänzt werden, was ich im vorhergehenden Artikel beschrieben habe. Bewährte Teemischungen aus der Naturheilkunde gibt es für beide Zyklushälften.

  • Für die erste Hälfte: Rosmarin, Beifuß, Holunderblüte und Himbeerblätter.
  • Für die zweite Hälfte: Frauenmantel, Schafgarbe und Brennnessel.

Sollte sich nach einiger Zeit regelmäßiger Einnahme von Kräutern oder Tees ein Unwohlsein oder eine Abneigung dagegen einstellen, muss der Tee abgesetzt oder zumindest eine längere Pause eingelegt werden.

Gesunder Lebenswandel

Eine gesunde Lebensweise und Ernährung gehört zur Fruchtbarkeitsbehandlung genauso dazu, wie homöopathische oder naturheilkundliche Maßnahmen. In erster Linie bedeutet dies den Verzicht auf Zigaretten, Alkohol, Kaffee und Drogen für beide Partner. Eine gesunde und abwechslungsreiche Vollwert-Ernährung, möglichst aus dem Bioladen, mit viel Gemüse, Obst und Salat sorgt nicht nur für körperliches Wohlbefinden.

Da in der konventionellen Tierhaltung in der Regel Unmengen von Hormonen verfüttert werden, sollten Fleisch und Milchprodukte grundsätzlich nur aus zertifizierter Bio-Produktion kommen und in Maßen genossen werden. Frauen, die regelmäßig unter kalten Füßen, Müdigkeit oder unter Übergewicht leiden, können sich in der chinesischen Medizin Anregungen für eine bessere Ernährung suchen.

Regelmäßige und frühe Schlafenszeiten und die Reduzierung von Stress ist einfacher gesagt als getan. Dennoch ist es wichtig, sich

nicht zu sehr unter Druck zu setzen und sich regelmäßig kleine Urlaube oder Auszeiten zu gönnen.

Wenn die Frau unter einer Candida-Infektion der Scheide leidet, ist eine zucker- und weißmehlfreie Ernährung angesagt. Bei Übersäuerung können eine Basen-Diät und Bäder mit Basensalzen helfen. Hier sollten in jedem Fall Zucker und Kaffee aus der Ernährung gestrichen werden.

Praktische Tipps zur Unterstützung des Kinderwunsch-Projektes

Die besten Zeitpunkte für den Geschlechtsverkehr sind Tag 10, 12, 14, 16 und 18 des Zyklus. Dabei sollte der Mann mindestens drei Tage vorher keinen Geschlechtsverkehr gehabt oder masturbiert haben. Männer sollten nicht zu enge Hosen tragen und auf heiße Bäder verzichten.

Stress, vor allem der Stress nach einem Zeitplan Sex zu haben und dann auf den Erfolg zu warten, kann die Produktion von Cortisol ankurbeln, was die Qualität und Beweglichkeit der Spermien sowie die Libido beeinträchtigt. Ein romantisches Wochenende, Ausgehen, ein schönes Abendessen oder auch mal eine Nacht in einem schönen Hotel können helfen, den Leistungsdruck und Stress des „Babymachens“ zu reduzieren.

Bildnachweis: Christian Schwier / stock.adobe.com

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