Homöopathische Behandlung

Einen Zeckenbiss homöopathisch behandeln

Einen Zeckenbiss homöopathisch behandeln
geschrieben von Marion Walsdorff

Ein Zeckenbiss kann unangenehme Folgen haben. Deswegen ist es gut, wenn Sie, nachdem Sie die Zecke entfernt haben, möglichst schnell mit einem homöopathischen Mittel gegen böse Folgen eines Zeckenbisses vorgehen. Lesen Sie hier, welche homöopathischen Mittel für eine Behandlung infrage kommen.

Einen Zeckenbiss homöopathisch mit Ledum behandeln

In vielen Regionen gibt es so viele Zecken, dass Eltern ihre Kinder nach einem Aufenthalt im Wald erst mal intensiv nach Zecken absuchen. Entdecken sie dann tatsächlich eine Zecke, die sich bereits im kindlichen Körper festgebissen hat, wollen sie, nachdem sie die Zecke entfernt haben, schnell etwas tun, das der kindlichen Abwehr hilft, den Zeckenbiss gut zu überstehen.

Das homöopathische Mittel Ledum ist das Mittel der Wahl, das der körpereigenen Abwehr hilft, mit den Stoffen, die von der Zecke kommen, fertig zu werden. Es kann einmalig oder auch mehrmals, nachdem das Tier entfernt worden ist, gegeben werden, damit es seine volle Heilwirkung entfaltet. 

Wenn ein Teil der Zecke im Körper stecken bleibt

Eine mögliche Komplikation von einem Zeckenbiss ist das Steckenbleiben eines Teils der Zecke im Körper des Menschen. In der Regel muss dann sofort ein Arzt aufgesucht werden, um den Rest der Zecke zu entfernen. Sie können aber den Vorgang auch homöopathisch mit Silicea oder Hepar sulfuris unterstützen. Beide Mittel sind geeignet, einen Fremdkörper auszutreiben.  

Die Gefahr der Borreliose

Ein Zeckenstich ist besonders gefährlich, weil eine mögliche Folge eines Zeckenbisses die Borreliose ist. Auch wenn der Betroffene nach einem Zeckenbiss sehr schnell das homöopathische Mittel Ledum eingenommen hat, muss die Einstichstelle weiter beobachtet werden.

Tritt, obwohl das Tier ordnungsgemäß entfernt wurde, nach einigen Tagen eine deutliche Rötung der Einstichregion auf, kann dies der erste Hinweis auf eine Borreliose sein. Hier sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, um Gewissheit zu bekommen.

Wird eine Borreliose diagnostiziert, gibt es neben der schulmedizinischen Behandlung die Möglichkeit, den Betroffenen mit einem homöopathischen Konstitutionsmittel zu unterstützen und damit den Verlauf deutlich abzuschwächen.

Fazit

Mit dem homöopathischen Mittel Ledum kann ein Zeckenbiss homöopathisch behandelt werden. Die Einnahme von Ledum in einer hohen Potenz gilt gleichzeitig als Behandlung der Einstichstelle als auch als Prophylaxe gegen die Entstehung einer Borreliose.

Hat sich aus einem Zeckenbiss eine Borreliose entwickelt, kann neben der schulmedizinischen Behandlung zur Stabilisierung des Betroffenen das angezeigte homöopathische Konstitutionsmittel gegeben werden.  

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Marion Walsdorff

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