Homöopathische Behandlung

Homöopathie bei Arthrose

Homöopathie bei Arthrose
geschrieben von Andra Dattler

Über 17 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Arthrose. Bei ca. einem Viertel davon sind die Knie betroffen. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente können nicht nur schwere Nebenwirkungen haben, sie belasten auch Nieren und Leber. Bietet die Homöopathie hier eine Alternative? Und was kann sie bei bereits zerstörtem Gelenkknorpel ausrichten?

Arthrose – was ist das?

Der Beginn dieser Krankheit ist schleichend – oft haben die Patienten noch keine Schmerzen oder Symptome, der Knorpel in den betroffenen Gelenken ist aber bereits angegriffen.

Unter Arthrose versteht man eine degenerative Erkrankung der Gelenke mit Zerstörung des Gelenkknorpels. Eine Gelenkentzündung geht oft damit einher und beschleunigt diesen Prozess. Dies kann zu einer völligen Versteifung des Gelenks führen. Bis dahin leiden die Patienten in der Regel unter starken Schmerzen.

Schulmedizinische Behandlung oder Homöopathie?

Schmerzmittel und entzündungshemmende Mittel können genauso wie Cortisonspritzen starke Nebenwirkungen haben. Zudem versprechen sie höchstens eine Linderung der Beschwerden und ein Hinauszögern des Problems. Nicht steroidale entzündungshemmende Medikamente können die Degeneration des Gelenks sogar noch beschleunigen.

Eine dauerhafte Heilung steht nicht in Aussicht. Eine Prothese kann bei fortgeschrittener Gonarthrose (Kniegelenk) oder Koxarthrose (Hüftgelenk) dem Patienten das Gehen wieder ermöglichen. Dahingegen ist aus der homöopathischen Literatur seit Jahrhunderten bekannt, dass Arthrose und andere degenerative Gelenkerkrankungen durchaus geheilt werden können – vor allem wenn der Zustand noch nicht so weit fortgeschritten ist. Wie sieht eine solche Behandlung aus?

Homöopathische Behandlung von Arthrose

Der behandelnde Homöopath wird (sofern er klassische Homöopathie betreibt) in einem ausführlichen Erstgespräch die Beschwerden und Modalitäten (was bessert, was verschlechtert) ganz genau erfragen. Auch über die Persönlichkeit des Patienten möchte er einiges erfahren: Was sind seine Ängste, Gefühle, Träume etc. Daraufhin wird er ein passendes Heilmittel aussuchen, das je nachdem, wie die schulmedizinische Behandlung des Patienten aussieht, öfter oder weniger oft verabreicht wird.

Häufige homöopathische Mittel bei Arthrose

Grundsätzlich können sehr viele verschiedene Mittel bei Arthrose zum Einsatz kommen. Häufig verwendete Arthrose-Mittel sind:

  • Causticum
  • Rhus toxicodendron
  • Calcium carbonicum
  • Calcium fluoratum
  • Calcium phosphoricum
  • Kalium carbonicum
  • Natrium sulphuricum

Diese und viele andere homöopathische Mittel können nicht nur bei Arthrose, sondern auch anderen Gelenkerkrankungen wie Arthritis, Lyme Borreliose oder Gicht angezeigt sein. Denn für die Homöopathie ist nicht der Name einer Krankheit von Bedeutung, sondern die Symptome. Und die sehen bei diesen Krankheiten oft ähnlich aus.

Fazit: Die Behandlung einer Arthrose gehört in die Hände von Fachleuten. Der Homöopath kann sowohl begleitend zur schulmedizinischen Therapie behandeln, als auch als Alternative.

Bildnachweis: Daisy Daisy / stock.adobe.com

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Andra Dattler