Gesundheit

Grippewelle: Mit diesen 3 Regeln überstehen Sie die Erkältungszeit

Grippewelle: Mit diesen 3 Regeln überstehen Sie die Erkältungszeit
Farina Fontaine
geschrieben von Farina Fontaine

Immer im Herbst naht die Grippewelle und in den Büros, Straßenbahnen und Arztpraxen im Land wird über Wochen gehustet und geschnupft. Um ohne Erkältung durch den Herbst zu kommen, sollten ein paar Tipps zur Hygiene und zum Umgang mit erkälteten Personen beherzigt werden.

Jedes Jahr wenn die Tage wieder kürzer werden, die Bäume ihre Blätter verlieren und das Wetter vom warmen Sommer zu kalten, nassen und ungemütlichen Tagen umschlägt, haben die Arztpraxen Hochsaison.

Viele Leute infizieren sich zum Wetterumschwung im Herbst mit Viren oder Bakterien und leiden unter Husten, Schnupfen, Halskratzen und vielem mehr. Wichtig ist zunächst, zwischen einer richtigen Grippe und einem grippalen Infekt zu unterscheiden.

So erkennen Sie einen grippalen Infekt

Ein grippaler Infekt wird durch Bakterien ausgelöst und geht in der Regel mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und einem allgemeinen Schwächegefühl einher. Die Symptome halten etwa eine Woche an und heilen folgenlos aus. Hohes Fieber ist unüblich und weist eher auf eine Grippe hin, weshalb die Körpertemperatur im Blick behalten werden sollte.

Eine Grippe äußert sich deutlich heftiger

Eine Grippe (Influenza) wird durch Viren ausgelöst und kann besonders für ältere Leute eine gefährliche Erkrankung sein. Neben den ähnlichen Symptomen wie bei einem grippalen Infekt kommt bei einer Grippe noch Fieber hinzu, das sehr hoch steigen kann und auch Gliederschmerzen, Muskelschmerzen und Appetitlosigkeit sind typische Symptome.

Die Betroffenen fühlen sich sehr schwach und können meist nicht mehr als das Bett zu hüten. Paracetamol hilft gegen hohes Fieber und Schmerzen, ein Medikament gegen die Grippeviren gibt es aber nicht. Zwar kann man sich gegen Influenza impfen lassen, die Viren verändern sich aber stetig und der Impfschutz muss nicht unbedingt ausreichen.

Ein gesunder Körper steckt eine Grippe in 1 bis 2 Wochen weg, einzig für ältere Menschen oder Kinder kann sie gefährlich werden. Wichtig ist für jeden sich zu schonen, um Komplikationen wie eine Lungenentzündung oder eine Herzmuskelentzündung zu vermeiden.

3 Regeln zum Schutz vor der Grippewelle

Um sich vor der Grippewelle zu schützen, die mit dem Herbst herannaht, ist es wichtig einige grundsätzliche Regeln zu befolgen:

1. Hygiene

Die erste und wichtigste Regel lautet Hygiene! Hygiene ist das A und O um Ansteckungen zu vermeiden. Dazu zählt regelmäßiges Händewaschen, vor allem nach bestimmten Situationen mit vielen anderen Menschen wie zum Beispiel Busfahren. Wichtig ist, sich so wenig wie möglich mit den Händen im Gesicht zu berühren, nachdem man potenzielle „Gefahrenherde“ wie Geländer, Türklinken in öffentlichen Einrichtungen oder Arztpraxen, Haltegriffe in der Bahn etc. angefasst hat, da Bakterien und Viren über die Mund- und Nasenschleimhäute in die Atemwege gelangen, wo sie den Infekt auslösen.

2. Abstand zu erkälteten Menschen

Hat man Kontakt mit einer Person, die unter einer Erkältung leidet, empfiehlt sich Abstand und Händewaschen im Anschluss an die Begegnung. Wenn das Gegenüber niest oder stark hustet, kann der Kopf leicht abgewendet werden um zu vermeiden, dass Tröpfchen auf die eigene Nasenschleimhaut treffen, die dann eine Erkältung auslösen.

3. Warm anziehen

Zusätzlich hilft natürlich sich bei nassem und kaltem Wetter warm anzuziehen, obwohl keine Erkrankung rein durch Kälte ausgelöst wird. Auslöser dafür, dass kalte Jahreszeiten häufiger zu Grippewellen führen ist, dass die Keime bei kalten Temperaturen viel länger überleben als bei warmen. Auch ist das Immunsystem bei Kälte anfälliger für Infekte, da zum Beispiel die Durchblutung der Nasenschleimhaut gedrosselt wird, weil der Körper die Energie benötigt um die Organe warmzuhalten. Dadurch können Infektionen leichter in den Körper gelangen.

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Bildnachweis: nyul / stock.adobe.com

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