Frauen-Gesundheit

So können Sie Schwangerschaftsstreifen vermeiden

So können Sie Schwangerschaftsstreifen vermeiden
geschrieben von Burkhard Strack

Schwangerschaftsstreifen sind eine Schädigung der elastischen Hautfasern, die Sie vermeiden können. Wie können Sie Schwangerschaftsstreifen gezielt vorbeugen? Welche Öle helfen gegen Schwangerschaftsstreifen, welche sollten Sie in der Schwangerschaft nicht anwenden?

In der Schwangerschaft muss sich die Haut der Schwangeren stark dehnen

Die meisten Frauen nehmen in der Schwangerschaft stark zu. Die Gewichtszunahme kann sogar bis zu etwa 20 Kilogramm betragen. Zudem findet die Gewichtszunahme in relativ kurzer Zeit statt, so dass die Haut der Schwangeren starken Belastungen ausgesetzt ist. Sie wird extrem gedehnt und muss sich nach der Geburt wieder in einen Normalzustand zurück entwickeln.

Die Schwangerschaftsstreifen entstehen nach der Geburt

Wenn nach der Geburt die Hautdehnung plötzlich nachlässt und die Haut sich zurückbilden muss, können die unschönen Schwangerschaftsstreifen – sie werden in der Fachsprache auch als Striae gravidarum bezeichnet – zurückbleiben. Die Hautschädigung ist zwar harmlos, doch viele Frauen leiden nach der Geburt unter den blaurötlich schimmernden Hautstreifen. Manche trauen sich nicht mehr, einen Bikini zu tragen und die Frauen fühlen sich ihrem Partner gegenüber unsicher. Die Schwangerschaftsstreifen verblassen zwar mit der Zeit, doch manche Frauen leiden zeitlebens darunter.

So können Sie Schwangerschaftsstreifen frühzeitig vorbeugen:

  • Duschen Sie Ihre Bauchregion regelmäßig kalt ab oder machen Sie Wechselduschen. Dies hält Ihre Haut elastisch.
  • Massieren Sie täglich Ihren Bauch- und Hüftbereich mit Ölen oder Salben. Dies hält Ihre Haut weich und elastisch.
  • Lassen Sie Licht und Luft an Ihre Bauchregion. Das aktiviert die Zellen und verhindert ein Erschlaffen der Haut. Vermeiden Sie allerdings ausgedehnte Sonnenbäder, damit Sie keinen Sonnenbrand bekommen oder Ihr Kind schädigen könnten.
  • Auch nach der Geburt sollten Sie Ihre Haut täglich gut einmassieren, bis sie wieder ihre ursprüngliche Spannkraft bekommen hat.

Rezept für ein selbstgemachtes Anti-Schwangerschaftsstreifen-Öl:

  • Füllen Sie 300 Milliliter reines Jojobaöl in eine gut verschließbare Flasche oder in einen verschließbaren Mixbecher.
  • Fügen Sie dem Jojobaöl 50 Tropfen Lavendelöl hinzu.
  • Schütteln Sie das ganze kräftig auf, damit sich die Öle gut mischen.
  • Die Massage mit diesem Öl können Sie ab dem dritten Schwangerschaftsmonat beginnen und bis einige Wochen nach der Geburt durchführen.

Diese Öle dürfen Sie in der Schwangerschaft anwenden:

  • süßes Mandelöl (als Basisöl für ein Massageöl)
  • Jojobaöl (als Basisöl für ein Massageöl)
  • Olivenöl (als Basisöl für ein Massageöl)

Nachfolgende ätherische Öle können Sie den Basisölen zufügen:

  • Lavendelöl
  • Orangenöl
  • Rosenöl
  • Sandelholzöl
  • Zitronenöl

Diese ätherischen Öle sollten Sie in der Schwangerschaft nicht anwenden:

  • Thymianöl
  • Lorbeeröl
  • Wacholderöl
  • Myrrheöl
  • Salbeiöl
  • Rosmarinöl

Tipp: Auch Sheabutter ist gegen Schwangerschaftsstreifen ideal geeignet. Sie können der Sheabutter auch die oben genannten ätherischen Öle zufügen. Dazu sollten Sie die Sheabutter etwas erwärmen, damit sich das Öl gut untermischen lässt.

Bildnachweis: Кирилл Рыжов / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.