Ernährung

Rheuma – die richtige Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen

Rheuma – die richtige Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen
geschrieben von Burkhard Strack

Kann die Ernährung entzündliches Rheuma beeinflussen? Wie sollten Sie sich ernähren, wenn Sie an Rheuma leiden? Welche Lebensmittel sollten Rheumatiker meiden, welche bevorzugt essen? Warum sollten Sie Antioxidantien zuführen, wenn Sie an Rheuma leiden? Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie mehr über die Ernährung von Rheumakranken.

Warum vertragen viele Rheumakranke Fleisch- und Wurstwaren schlecht?

Falls Sie an autoimmunbedingtem Rheuma leiden, werden auch Sie vermutlich schon festgestellt haben, dass bei Ihnen nach dem Verzehr von bestimmten Fleisch- und Wurstwaren Entzündungsreaktionen aufgetreten sind. Grund dafür ist die in fettreichen tierischen Nahrungsmitteln enthaltene Arachidonsäure.

Die Arachidonsäure gehört zu den vierfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren. Sie kann die Bildung von Botenstoffen, die Entzündungen auslösen, fördern. Deshalb sollten Sie als Rheumatiker den Verzehr von tierischen Fetten meiden.

Omega-3-Fettsäuren können Entzündungsprozessen entgegen wirken

Wissenschaftler konnten belegen, dass die in Pflanzenfetten vorkommende alpha-Linolensäure (nicht zu verwechseln mit der Linolsäure) die Bildung der Arachidonsäure hemmen kann. Die alpha-Linolensäure gehört zu den Omega-3-Fettsäuren. Rheumakranke sollten regelmäßig eine Kombination aus verschiedenen Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen.

Diese Nahrungsmittel sollten Sie als Rheumatiker regelmäßig verzehren:

  • Lachs
  • Makrele
  • Hering
  • Milch (fettreduziert)
  • Joghurt
  • Käse (nicht mehr als 30% Fett i. Tr.)
  • Rapsöl
  • Leinöl
  • Weizenkeimöl
  • Walnussöl
  • Sojaöl
  • Obst
  • Gemüse
  • Vollkornbrot
  • Vollkornprodukte
  • Haferflocken
  • Haselnüsse

Diese Nahrungsmittel sollten Sie meiden, wenn Sie an Rheuma leiden:

  • fettes Fleisch (bevorzugen Sie statt dessen mageres Fleisch vom Rind, Lamm, Huhn und Pute)
  • Innereien
  • fette Wurstwaren
  • Butter
  • Eier
  • Schweine- und Gänseschmalz

Antioxidantien, um den Entzündungsprozessen entgegen zu wirken

Bei entzündlichem Rheuma entstehen Entzündungsprozesse nicht nur in den Gelenken, sondern sie können auch in den Blutgefäßen und sogar in den Organen stattfinden. Antioxidantien haben die Fähigkeit, Entzündungen einzudämmen, indem sie Sauerstoffradikale abfangen. Deshalb ist es so wichtig, dass Rheumatikern immer genügend Antioxidantien zur Verfügung stehen. Forscher haben festgestellt, dass Rheumakranke oft einen Mangel an Antioxidantien haben.

Wenn Sie Rheumatiker sind, sollten Sie regelmäßig folgende Antioxidantien zuführen:

  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Selen
  • Beta-Carotin

Tipp: In vielen Fällen kann der hohe Bedarf an diesen Antioxidantien nicht durch die Nahrung gedeckt werden. Wenn Sie an autoimmunbedingtem Rheuma leiden, ist es empfehlenswert, regelmäßig diese Antioxidantien mit Nahrungsergänzungsprodukten einzunehmen.

Bildnachweis: Monkey Business / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.