Lebensmittel

Histaminintoleranz – diese Lebensmittel sollten Sie meiden

Histaminintoleranz – diese Lebensmittel sollten Sie meiden
geschrieben von Ulrike Schlüter

Histamin ist in vielen Lebensmitteln natürlicherweise enthalten. Bei den meisten Menschen funktioniert der Abbau von Histamin aus der Nahrung einwandfrei. Bei einigen Menschen ist der Abbau im Dünndarm jedoch gestört. Sie leiden unter allergischen Beschwerden, ausgelöst durch das Histamin.

Die Beschwerden sind häufig eher allgemeiner Natur und deuten nicht direkt auf eine Unverträglichkeitsreaktion hin. Wenn die Beschwerden allerdings innerhalb von einigen Minuten bis zu einigen Stunden nach einer Mahlzeit auftreten, ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit wahrscheinlich.

Mögliche Beschwerden nach Histamin-Genuss

Die folgenden Beschwerden können einzeln oder in unterschiedlicher Kombination auftreten.

  • Juckreiz
  • die Haut wird anfallsartig rot (ein sogenannter „Flush“)
  • Hautausschläge
  • Übelkeit ,  Erbrechen
  • Blähungen, Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Atemprobleme
  • Müdigkeit
  • Kreislaufprobleme

Diese Lebensmittel sollten Sie meiden

Histamin kommt natürlicherweise in vielen Nahrungsmitteln vor. Der Histamin-Gehalt ein und desselben Nahrungsmittels schwankt allerdings erheblich. Er ist abhängig von Lagerung, Reifegrad und Verarbeitung des Nahrungsmittels.

Diese Nahrungsmittel enthalten besonders viel Histamin:

  • Käse (vor allem sehr reifer Käse)
  • Wein (vor allem Rotwein)
  • Bier
  • Sojasoße
  • Wurst (vor allem Salami)
  • Fisch
  • Nüsse
  • Tomatenketchup
  • Sauerkraut

Allgemeine Ernährungsempfehlungen

  • Meiden Sie Dosengerichte oder Fertigprodukte.
  • Essen Sie keine überreifen Lebensmittel. Vor allem nicht gut gelagerten Käse, Rotwein oder Fisch.
  • Verzichten Sie auf Alkohol.

Hinweis:

Wenn Sie vermuten, unter einer Histaminintoleranz zu leiden, führen Sie ein Ernährungstagebuch und suchen Sie einen Arzt auf.

Im Ernährungstagebuch sollten Sie notieren, um welche Uhrzeit Sie welche Lebensmittel zu sich genommen haben. Schreiben Sie auch auf, welche Beschwerden auftreten und in welchem zeitlichen Abstand zur Mahlzeit sie auftreten.

Bildnachweis: alho007 / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Dieser Artikel wurde noch nicht bewertet!
Please wait...

Über Ihren Experten

Ulrike Schlüter