Ernährung

Hokkaido, Spaghetti oder Bischofsmütze – Kürbis richtig zubereiten

Hokkaido, Spaghetti oder Bischofsmütze - Kürbis richtig zubereiten
Vadim Vl. Popov
geschrieben von Vadim Vl. Popov

Kürbisse haben im Herbst Hochsaison. Aus ihrem Fruchtfleisch lassen sich köstliche Herbstgerichte zubereiten. Ob klassisch als wärmende Suppe oder raffiniert mit Wachteln gefüllt und gebacken. Im Folgenden möchte ich Ihnen drei beliebte Sorten sowie deren Zubereitungsarten vorstellen.

Hokkaido: Lecker und vielfältig in der Küche einsetzbar

Dieser Kürbis ist mittlerweile das ganze Jahr über bei uns erhältlich. Weil er einen kastanienartigen Geschmack hat, nennt man ihn auch Maronenkürbis. Die Schale brauchen Sie nicht zu schälen -“ sie wird beim Kochen oder Backen von alleine weich. Der Hokkaido-Kürbis eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Suppen, Reisgerichten, Salaten und Eintöpfen. Aber auch köstliche Desserts lassen sich aus ihm zaubern.

Spaghetti-Kürbis: Ein ungewöhnlicher Genuss

Vor dem Kochen sollten Sie unbedingt seine Schale mehrfach einstechen und ihn dann als Ganzes garen. Nach etwa 40 Minuten ist der Spaghetti-Kürbis gar und sein Fruchtfleisch zerfällt in Fäden, die an Spaghetti erinnern. Einfach aus der Schale löffeln! Insbesondere Kinder mögen diese Kürbis-Art.

Bischofsmütze: Ein hübscher Hingucker

Bischofsmütze ist nicht nur ein dekorativer, sondern auch ein sehr schmackhafter Kürbis. Er zählt zu den Zierkürbissen, ist aber essbar. Diese Kürbis-Art lässt sich prima füllen etwa mit Reis, Linsen, Möhren, Kartoffeln, Pilzen oder Schalotten. Einfach mal experimentieren!

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Bildnachweis: Sergey Skleznev / stock.adobe.com

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Vadim Vl. Popov

Vadim Vl. Popov

Vadim Vl. Popov wurde an der russischen Schwarzmeerküste im Nordkaukasus geboren. Nach der Kochausbildung, dem naturwissenschaftlichen Studium in Moskau und der Geographie, Soziologie und Geoökologie an der Universität Bayreuth absolvierte er eine Zusatzausbildung als Ernährungsberater in Berlin und arbeitet seitdem freiberuflich bei diversen Bildungseinrichtungen und Institutionen als Dozent, Autor, Caterer und Bio-Koch. Er gründete die Gruppe „Kulinarische Reisen“ mit zahlreichen Rezepten und Fotos auf der Seite www.facebook.com. Seit 2006 gibt er auch länderspezifische Kochkurse. Etwas über das Land und seine Landsleute zu berichten, wessen Rezepte gerade gekocht werden, ist das Motto seiner Kochseminare. Denn er ist fest davon überzeugt, wenn jemand kochen lernen will, muss er zuerst auf Reisen gehen. Zu seiner kulinarischen Entdeckungsreisen und Kochabenteuern lädt er Sie herzlich ein! Aber auch mit einem guten Ernährungsrat steht er Ihnen zur Seite.