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Macht Fasten im Frühling schlank?

Macht Fasten im Frühling schlank?
Hans Dieter Schaupp
geschrieben von Hans Dieter Schaupp

Bringt Fasten im Frühling etwas für die Figur? Gefastet wird schon immer. Viele tun es, um abzunehmen, andere tun es, um zu entschlacken und viele tun es aus religiösen Gründen. Egal welche Intention Sie ganz persönlich verfolgen, stellt sich doch die Frage, wenn Sie nicht aus Ihrem Glauben heraus handeln: Was bringt Fasten eigentlich und nützt es Ihrer Gesundheit und vor allem Ihrer Figur?

Fasten im Frühling: Fastenarten

Es gibt viele unterschiedliche Arten des Fastens z. B.:

  • Totales Fasten – nur Wasser und Tee sind erlaubt
  • Saftfasten – geringe Mengen Obst- und Gemüsesäfte sind auch erlaubt
  • Klassisches Heilfasten nach Otto Buchinger – benötigte Nährstoffe gibt es durch eine spezielle Kartoffelsuppe
  • Molkefasten – 1 Liter Molke / Tag, ungezuckerte Tees und Wasser
  • Basenfasten – man kann weiterhin richtig essen, muss sich aber an einen festen Plan halten

Abnehmen durch Fasten im Frühling?

Eines ist sicher: Wenn Sie wirkungsvoll und gesund abnehmen möchten, müssen Sie Ihr Ernährungsverhalten langfristig umstellen und sich körperlich bewegen. Die Fastenzeit kann ein Impuls sein, darüber einmal nachzudenken. Wenn Sie diese Umstellung aber nur auf einen beschränkten Zeitraum fokussieren und Sie danach wieder in die alten Lebensgewohnheiten zurückfallen, werden Sie Ihre Pfunde, die Sie abgenommen haben, bald wieder draufhaben.

Übrigens: Bei der einer langfristigen Ernährungsumstellung lernen Sie die richtigen Nahrungsmittel auszuwählen. Beim alleinigen Fasten können Sie nicht lernen, wie Sie sich ausgewogen ernähren.

Schlacke und Fasten?

Die Meinung vieler Fastender ist, dass sich im Körper Schlacken oder Ablagerungen von Stoffwechselprodukten ansammeln, die von Zeit zu Zeit durch eine sogenannte Entschlackungs-Kur ausgeschwemmt werden müssen. Tatsache ist aber, dass Ihr Organismus Endprodukte des Stoffwechsels über die Niere, den Darm oder auch über die Haut ausscheidet. Voraussetzung dafür ist, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Fasten und die Reaktion des Körpers

Führen Sie Ihrem Körper keine oder aber weniger Nahrungsenergie zu, als er benötigt, stellt er auf den so genannten Hungerstoffwechsel um und verbrennt die Kalorien nur auf Sparflamme. Ihr Organismus greift dann seine Energiereserven an.

Klingt erst einmal gut. Aber es werden nicht die lästigen Fettzellen an Bauch und Hüfte angegriffen, sondern die körpereigenen Kohlenhydratreserven in Ihrer Leber und Ihren Muskeln.

Nicht zu lange fasten

Wenn Sie zu lange fasten, kann der Angriff auf die Energiereserven sogar gefährlich werden. Es kann dabei in Ihrem Organismus zu einem bedrohlichen Abbau von Muskeleiweiß kommen. Aber auch bei kurzzeitigem Fasten können Fasten-Probleme wie Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindelgefühl und Schweißausbrüche auftreten. Auch Blutdruckabfall oder ein akuter Gichtanfall können Folgen des Fastens sein.

Fasten wissenschaftlich gesehen

Heute nutzt man das Fasten, um beispielsweise ernährungsbedingten Krankheiten vorzubeugen oder deren Verlauf positiv zu beeinflussen. Beispiele hierfür sind Herz-Kreislauf-Krankheiten und Erkrankungen des Verdauungstraktes.

Fazit

Heilfasten ist keine geeignete Maßnahme zur Gewichtsreduktion. Erfahrungsberichte zeigen jedoch auch, dass Menschen nach Heilfastenkuren sehr oft eine gesundheitsbewusstere Ernährungs- und Lebensführung beginnen.
Mein Tipp: Probieren es doch einmal aus, mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen und tauschen Ihre gemachten Erfahrung aus.

Bildnachweis: Hetizia / stock.adobe.com

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