Abnehmen & Diät

Die wichtigsten Diäten in der Übersicht Teil 1

Die wichtigsten Diäten in der Übersicht Teil 1
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geschrieben von experto.de

In unserer zweiteiligen Serie „Der große Diäten-Überblick“ klären wir Sie über die wichtigsten Diäten auf. Welche gibt es und worauf müssen Sie bei jeder einzelnen achten?

Hier gelangen Sie zum zweiten Teil.

Nehmen Sie sich die Zeit herauszufinden, welche Methoden auf den ersten Eindruck für Sie infrage kommen.

Danach informieren Sie sich am besten ganz genau über die von Ihnen ausgewählten Varianten und überprüfen bei jeder einzelnen, ob Sie Ihren persönlichen Ansprüchen genügt. Die Methode, die die meisten Ihrer Ansprüche erfüllt, kommt am ehesten für Sie infrage.

Apfelessig-Diät

Bei der Apfelessig-Diät dürfen täglich nicht mehr als 1200 Kalorien zu sich genommen werden. Jede größere Mahlzeit sollte mit Apfelessig zubereitet werden. Die verdauungsfördernde Wirkung des Apfelessigs soll das Abnehmen unterstützen.

Auf dem Speiseplan sollten besonders Gemüse, Obst, Fettarmes und Vollkornprodukte stehen. Ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung werden leichte Fitnessübungen empfohlen.

Atkins Diät

Die Atkins Diät verzichtet nahezu komplett auf Kohlenhydrate. Hinter dieser Empfehlung steckt die Annahme, dass für die Fettverbrennung Kohlenhydrate benötigt werden. Deshalb sind bei der Atkins-Diät auch die klassischen Beilagen wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln ein absolutes „No-go“.

Allerdings darf man von fettigen Dingen wie Wurst, Milchprodukte, Eier oder Speck so viel essen wie man möchte. Darüber hinaus sollte viel Flüssigkeit zu sich genommen werden.

Ayurveda-Diät

Ayurveda ist eine 3500 Jahre alte traditionelle Heilkunst Indiens. Nach der Auffassung dieser Heiltradition wirken drei Lebensenergien im menschlichen Körper: Vata, Pitta und Kapha. Bei gesunden Menschen befinden sich diese Energien im Gleichgewicht.

Dies ist bei Übergewichtigen, so die Annahme, nicht der Fall. Um die Energien wieder ins Gleichgewicht zu bringen, verlangt die Ayurveda-Diät einen Speiseplan mit viel Gemüse, Milchprodukten und Ölen. Tierisches Eiweiß wie Fisch oder Fleisch ist in geringen Mengen erlaubt.

Getrunken wird hauptsächlich heißes Wasser oder grüner Tee, davon allerdings reichlich. Zusätzlich sollten Fastentage, Yoga, Entspannungsübungen oder auch Massagen in den Wochenrhythmus integriert werden.

BCM-Diät

BCM ist die Abkürzung für Body Cell Mass. Der Name kommt daher, dass zu Beginn dieser Diät zunächst Wasser-, Zellmasse und Fettanteile des Körpers durch einen Arzt oder Ernährungsberater gemessen werden. Aufgrund dieser Daten wird dann eine individuelle Diät ausgearbeitet, welche eine Mischung aus Mischkost und Nahrungsergänzungs-Produkten ist.

Bei Annäherung an das angestrebte Gewicht sollen dann die Nahrungsergänzungs- Produkte nach und nach durch Mischkost ersetzt werden. Ebenfalls Bestandteil dieser Diät sind regelmäßige Gruppentreffen unter der Aufsicht von Ernährungsberatern.

Blutgruppen-Diät

Der Erfinder der Blutgruppen-Diät dʻAdamo ist davon überzeugt, dass die Nahrungsverträglichkeit eines jeden Menschen durch seine Blutgruppe bestimmt wird. So vertragen Menschen mit der Blutgruppe 0 tierische Eiweiße besonders gut, Milchprodukte sowie bestimmte Hülsenfrüchte weniger.

Menschen mit der Blutgruppe A ist besonders eine vegetarische Ernährung zu empfehlen. Fleisch, Fisch und Milchprodukte sollten eher gemieden werden. Wer die Blutgruppe B oder AB besitzt, verträgt sowohl tierische Produkte als auch vegetarische Kost gut. Allerdings sollte im Rahmen einer Diät der Schwerpunkt auf pflanzlicher Ernährung liegen.

Fasten

Beim Fasten geht es um die Reinigung des Körpers. Zu Beginn der Fastenkur wird der Darm gesäubert. Dies geschieht durch eine Spülung und Bittersalze.

Danach wird einige Zeit nur getrunken. Je nach Art und Intensität des Fastens werden energiefreie oder aber auch energiehaltige Getränke, wie beispielsweise Säfte, zu sich genommen. Der Prozess des Fastens erstreckt sich über mehrere Tage bis teilweise über Wochen.

Beim Fasten werden jedoch nur kurzfristig Gewichtserfolge erzielt, denn das eigentliche Ziel ist mehr die Reinigung des Körpers und somit eine Heilung des Körpers als eine Gewichtsreduzierung auf Dauer.

Fatburner-Diät

Hilfe in Form von bestimmten Früchten soll man bei der Fatburner-Diät bekommen. So genannte Fatburner-Lebensmittel sollen aufgrund ihrer speziellen Inhaltsstoffe den Stoffwechsel anregen und die Fettverbrennung ankurbeln. Früchte mit dieser Eigenschaft sollen Ananas oder Papaya sein.

Ebenfalls wird in einigen Büchern Apfelessig wegen seiner Fatburner-Qualitäten empfohlen. Fitnessübungen und eine fettarme Ernährung sollen zusätzlich zum Pfundepurzeln beitragen.

FdH-Diät

Die FdH-Diät ist wohl jedem ein Begriff. Man nehme seinen gewöhnlichen Speiseplan und reduziere jede Mahlzeit pauschal um die Hälfte. Wer sich nicht zu viel mit Punkte- oder Kalorienzählen aufhalten möchte, für den ist diese super einfache Diät genau das Richtige.

Jedoch sollte man trotzdem immer noch darauf achten, was man isst. Eine ganze Tafel Schokolade um die Hälfte zu reduzieren, ist nur ein geringer Beitrag zum Wunschgewicht.

Fit for fun-Diät

Sport, Sport, Sport. Das ist das Grundprinzip der Fit for fun-Diät. Mehrmals die Woche soll ein umfangreiches Sportprogramm die Pfunde purzeln lassen. Als Belohnung für diese Mühen muss der Kandidat allerdings seine Ernährung kaum umstellen.

Lediglich Fett ist zu meiden, ansonsten ist man in seiner Speiseplangestaltung weitgehend frei. Kohlenhydrate, Obst, Gemüse, Fleisch, alles ist erlaubt. Dazu sollte reichlich Flüssigkeit zu sich genommen werden.

Klicken Sie hier für den zweiten Teil unserer Serie „Der große Diäten-Überblick“.

Bildnachweis: © dolgachov/123rf.com

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