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Erektionsstörungen bei Männern

Lesezeit: 2 Minuten Als erektile Dysfunktion (auch Impotenz) bezeichnet man die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen und diese über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

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Erektionsstörungen bei Männern

Erektionsstörungen bei Männern

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Es ist ein Problem, das die meisten Männer nicht gerne besprechen. Dennoch ist auch bei solch schwierigen Themen wichtig, dass man die Problematik als medizinische Erkrankung anerkennt und die damit einhergehenden Einschränkungen adressiert.

Laut fachkundiger Ärzte kann man hierzu die Zwei-Drittel-Regel zurate ziehen, wonach dann eine Erektionsstörung dann besteht, wenn innerhalb von 6 Monaten nur jedes dritte Mal der Sexualakt ausgeführt werden kann.

Wann sollte man sich Sorgen machen?

Ab und an kann es bei jedem Mann vorkommen, dass er Erektionsstörungen erlebt. Jedoch ist dies nicht immer ein direkter Grund zur Sorge. Es kommt dabei immer auch darauf an, über welchen Zeitraum sich die Probleme äußern, sowie die Schwere, mit der die Symptome auftreten.

Ein großes Problem hierbei ist für viele Männer die Beeinträchtigung ihres Selbstvertrauens und Selbstwertgefühls. Hinzu kommt, dass eine solche Situation in einigen Fällen auch langanhaltende und schwerwiegende Probleme für die Beziehung mit der Partnerin verursachen kann.

Spätestes zu diesem Zeitpunkt ist es ratsam, sich ärztliche Hilfe ins Boot zu holen sowie sich eventuell in eine psychologische Therapie zu begeben.

Welche Ursachen gibt es?

Die genauen Ursachen für Erektionsstörungen sind oftmals individuell und können daher nicht pauschal ausgemacht werden. Es handelt sich hierbei oftmals um eine Symptomatik, deren Ursprung in sich darunter verborgenen Krankheiten findet.

Zu den gesundheitlichen Missständen, die zu einer erektilen Dysfunktion führen können, zählen unter anderem:

  • Herzkrankheit
  • Verstopfte Blutgefäße (Atherosklerose)
  • Hoher Cholesterinspiegel oder Blutdruck
  • Diabetes

Da dies jedoch keine vollständige Liste der Ursachen einer erektilen Dysfunktion darstellt, sollte man sich mithilfe seines Arztes Klarheit darüber verschaffen, ob andere behandlungsbedürftige Grunderkrankungen als Verursacher infrage kommen.

Die Behandlung einer erektilen Dysfunktion

Da die erektile Dysfunktion eng verbunden ist mit der Pflege der Herz- sowie der Gefäßgesundheit, ist in den meisten Fällen auch darin der Beginn der Behandlung zu ersuchen.

Zudem kommen weitere persönliche Aspekte in Spiel, wie beispielsweise die Ernährung, die Einnahme von Tabak- oder Alkoholwaren sowie die regelmäßige körperliche Aktivität. Aber auch generelle Stressfaktoren, Druck bei der Arbeit oder in familiären Beziehungen können die Symptome teils erheblich verstärken.

Durch eine Analyse dieser verschiedenen Einflüsse kann man sich gemeinsam mit dem behandelnden Arzt einen gesamtheitlichen Überblick über die Situation verschaffen, um so die bestmöglichen Behandlungsschritte einzuleiten.

Meist werden in einer solchen Behandlung zunächst nicht-invasive Behandlungsmöglichkeiten favorisiert. In manchen Fällen ist diese Vorgehensweise jedoch nicht wirkungsvoll, weswegen auch zu operativen Maßnahmen gegriffen werden kann. Zu den gängigsten Behandlungsmöglichkeiten zählen unter anderem:

  • Orale Medikamente oder Pillen
  • Vakuumgeräte
  • Implantate
  • Operation der relevanten Arterien

Erektionsstörungen: Ein Fazit

Erektionsstörungen sind als ernste Krankheit anzusehen, die einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden der Betroffenen nehmen können. Bei ersten Anzeichen einer erektilen Dysfunktion sollte man sich mit seinem Arzt in Verbindung setzen, um so das Ausmaß der Symptome zu erörtern und eventuell bereits notwendige Behandlungsmaßnahmen einleiten.

Obwohl es sich hierbei um eine Erkrankung handelt, die sehr unangenehm ist, so besteht glücklicherweise doch die Möglichkeit mithilfe eines erfahrenen Arztes die Problematik samt der Symptome in den Griff zu bekommen, um den Betroffenen wieder zu einem Leben in Normalität zu verhelfen.

Bildnachweis: Wayhome Studio / stock.adobe.com

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