Gesundheit

E-Zigarette – sind elektrische Zigaretten die gesündere Alternative?

E-Zigarette – sind elektrische Zigaretten die gesündere Alternative?
geschrieben von Burkhard Strack

Die Diskussionen über die E-Zigarette reißen nicht ab. Befürworter sehen sie als idealen Ersatz für die herkömmliche Zigarette. Gegner der elektronischen Zigarette warnen jedoch vor den gesundheitlichen Risiken. Ist das Rauchen mit einer E-Zigarette wirklich gesünder als mit einer herkömmlichen Zigarette?

Was unterscheidet die E-Zigarette vom normalen „Glimmstängel“?

In einer E-Zigarette wird eine nikotinhaltige Lösung verdampft. Dem Raucher wird somit eine bestimmte Menge Nikotin zugeführt. Anstatt wie bei einer normalen Zigarette, die Nikotin und über 12.000 weitere chemische Substanzen enthält, werden bei der elektrischen Zigarette „nur“ die Nikotinlösung und bestimmte Zusatzstoffe verdampft.

Dies geschieht mit Hilfe des elektrischen Verdampfers in der E-Zigarette. Wenn der Raucher am Mundstück der elektronischen Zigarette zieht, wird die Nikotinflüssigkeit in der Kartusche der E-Zigarette erhitzt. Durch den Erhitzungsvorgang entsteht Dampf. Dieser nikotinhaltige Dampf kann vom Raucher inhaliert werden. Atmet der Raucher aus, ist ein weißlicher Dampf zu sehen.

Die meisten Hersteller von elektrischen Zigaretten klären die Raucher nicht darüber auf, was sich in der Inhalationslösung befindet. Es wird immer propagiert, dass durch das Rauchen mit einer E-Zigarette kein Verbrennungsprozess ist Gang gesetzt würde. Damit würde der Raucher einer elektronischen Zigarette auch keine Schadstoffe, wie Teer und andere Stoffe inhalieren, die bei einer Verbrennung entstehen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt

Es ist erwiesen, dass Nikotin süchtig macht. Damit ist durch das Rauchen mit einer E-Zigarette, was die Nebenwirkungen des Nikotins anbelangt, genauso schädlich, wie das Rauchen mit einer herkömmlichen Zigarette. Zudem enthalten die Inhalationslösungen in den meisten E-Zigaretten nicht nur Nikotin.

Substanzen wie Glyzerin, Ethanol und Aromastoffe konnten nachgewiesen werden. Zudem enthalten einige E-Zigaretten krebserregende Zusatzstoffe oder den Stoff Diethylenglykol, der zur Herstellung von Gefrierschutzmitteln verwendet wird.

Das Rauchen mit einer E-Zigarette ist zur Raucherentwöhnung nicht geeignet

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Frau Pott –  äußert sich hier ganz klar: „Für einen auf Dauer erfolgreichen Rauchstopp ist eine Verhaltensänderung nötig, die mit dem Konsum von E-Zigaretten nicht erreicht wird.“

Bildnachweis: Daniel Cab / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.