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Durchblutungsstörungen: Unterschieden Sie zwischen Akut und Chronisch

Lesezeit: 2 Minuten Nur weil Sie gelegentlich kalte Finger haben, ist das noch kein Grund zur Panik. Dennoch sind chronische Durchblutungsstörungen bei gewissen Risikogruppen keine Seltenheit und wer an einer akuten Durchblutungsstörung leidet sollte sogar umgehend zum Arzt. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

2 min Lesezeit

Durchblutungsstörungen: Unterschieden Sie zwischen Akut und Chronisch

Lesezeit: 2 Minuten

Falls Sie regelmäßig über kribbelnde Beine oder ein Taubheitsgefühl in den Beinen klagen oder Ihre Arme immer wieder weh tun und kalt sind, könnte es sein, dass Sie unter Durchblutungsstörungen leiden. Durchblutungsstörungen sind nicht nur extrem unangenehm, sondern können auch sehr gefährlich sein.

Welche Beschwerden sich genau äußern und was sie für Sie bedeuten, hängt vom Ausmaß der Durchblutungsstörungen ab und davon, wo sie auftreten.

Akute Durchblutungsstörungen können Lebensgefahr bedeuten

Sind die Durchblutungsstörungen akut, können sie gefährlich sein, wenn sich die Arterie komplett verschließt. Innerhalb von wenigen Minuten treten dann im betroffenen Bereich Beschwerden auf und zwar diese sechs:

  • Schmerzen
  • Pulsverlust
  • Kälte und Blässe des betroffenen Beins oder Arms
  • Taubheitsgefühl, Störungen im Empfinden
  • Schock
  • Lähmung oder Muskelschwäche

Bemerken Sie diese Symptome, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, einen Krankenwagen anrufen oder sich ins Krankenhaus fahren lassen. Werden Teile des Körpers nicht mehr mit Blut versorgt, können Sie absterben. Eine Embolie kann zum Beispiel der Auslöser einer Durchblutungsstörung sein und ist lebensgefährlich. Ein Herzinfarkt, eine Darmlähmung oder ein Schlaganfall drohen.

Chronische Durchblutungsstörungen aufgrund der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Auch ein schleichender Verlauf ist möglich, so zum Beispiel bei der sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Rauchen kann diese Krankheit auslösen, ebenso wie mangelnde Bewegung oder fettige Ernährung. Die Arterien verkalken und setzen sich zu, wodurch das Blut schlecht zirkulieren kann.

Am Anfang bereitet diese Krankheit zwar noch keine deutlichen Beschwerden, mit der Zeit fällt aber das Gehen immer schwerer und die Betroffenen haben bei Belastung zum Teil starke Schmerzen. Im fortgeschrittenen Stadium schmerzen die Beine nicht nur bei Bewegung und Belastung, sondern auch in Ruhephasen. Im letzten Stadium der Krankheit spricht man von einem Raucherbein, das absterben kann und dann amputiert werden muss.

Ursachen für eine chronische Durchblutungsstörung

Weitere Ursachen für chronische Durchblutungsstörungen können Gefäßentzündungen sein, die schmerzhaft sind und auf klare Faktoren zurückgeführt werden können. Dazu zählen:

  • Mangelnde Bewegung
  • Schlechte Ernährung (zu fettig)
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Diabetes
  • Bluthochdruck

Um Durchblutungsstörungen zu vermeiden ist es daher wichtig, dass Sie sich regelmäßig bewegen, Sport treiben, nicht rauchen und sich gesund und ausgewogen ernähren. Auf diese Weise kann das Risiko für Gefäßerkrankungen und somit auch für Durchblutungsstörungen stark gesenkt werden.

Keine Panik bei gelegentlich kalten Händen

Wer übrigens an gelegentlich kalten Händen oder Füßen leidet, muss noch lange keine chronische Durchblutungsstörungen haben. Gerade Frauen mit einem niedrigen Blutdruck klagen häufiger über frierende Finger, was kein Grund zur Besorgnis sein muss. Treten die Beschwerden allerdings gehäuft und über längere Zeiträume auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Mehr Informationen zum Thema Durchblutungsstörungen und wie Sie sie behandeln können erfahren Sie in diesem Artikel //www.experto.de/gesundheit/naturheilkunde/mit-eigenbluttherapie-gegen-durchblutungsstoerungen.html.

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