Gesundheit Praxistipps

Die größten Irrtümer: Kaffee entwässert

Die größten Irrtümer: Kaffee entwässert
geschrieben von Burkhard Strack

Das Phänomen Kaffee – viele Studien gibt es darüber und die meisten sind nicht sonderlich erwähnenswert. Doch eines steht trotz der doch sehr unterschiedlichen Forschungsergebnisse mittlerweile fest: Normaler Kaffeekonsum entwässert unseren Körper nicht und zählt sogar zu unserem Wasserhaushalt dazu. Lesen Sie hier mehr darüber.

Es ranken sich viele Märchen und Mythen um das Thema Kaffee, doch eines steht fest: Durch einen normalen Kaffeekonsum, das entspricht in etwa vier Tassen am Tag, wird unser Körper keineswegs entwässert.

Das Gerücht, dass Kaffee dem Körper Wasser entziehe und somit auch nicht zu dem Flüssigkeitshaushalt mit dazuzähle, hält sich hartnäckig. Häufig hört man deshalb den gut gemeinten Ratschlag, dass man nach jeder Tasse Kaffee möglichst auch ein Glas Wasser trinken sollte, um seinen Wasserhaushalt wieder auszugleichen. Doch das stimmt so nicht. Es kann zwar nicht schaden, ein Glas Wasser zusätzlich zu sich zu nehmen, doch auch der Kaffee allein zählt in die Flüssigkeitsbilanz mit hinein und stellt bei vielen Menschen sogar einen wesentlichen Bestandteil der täglichen Gesamtwasserzufuhr da.

Kaffee entwässert nicht

Es ist zwar richtig, dass das im Kaffee enthaltene Koffein einen harntreibenden Effekt hat, doch dieser ist nur vorübergehend und schwächt bei einem regelmäßigen Kaffeekonsum schnell ab, so gerät auch der Flüssigkeitshaushalt nicht ins Ungleichgewicht.

Bei einer vergleichsweise hohen Kaffeekonzentration werden Salze und Natrium vermehrt ausgeschieden, doch auch dieser Effekt wird bei konstant bleibendem Konsum durch den Körper automatisch kompensiert und ist nicht gesundheitsschädlich. Neben der gewohnten Menge können auch das Alter, bestimmte Medikamente oder aber auch Krankheitsbilder die Wirkung von Koffein auf Ihren Körper beeinflussen.

Durch seine anregende Wirkung ist Kaffee dennoch nicht als Durstlöscher geeignet, hier sind Mineralwasser und Schorlen die weitaus bessere Alternative, um den Flüssigkeitsmangel wieder auszugleichen.

Bildnachweis: Photocreo Bednarek / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Please wait...

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing.