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Autismus: Umgang mit dem Autismus

Lesezeit: 2 Minuten Innerhalb der Therapie beim Autismus sollte die Umwelt über die Störung aufgeklärt werden. Hierdurch erhalten Angehörige, Arbeitskollegen, Lehrer usw. wichtige Informationen. Diese helfen ihnen im Umgang mit den Betroffenen. Es ist wichtig, die Störung und die Grenzen der Therapie zu akzeptieren.

2 min Lesezeit
Autismus: Umgang mit dem Autismus

Autismus: Umgang mit dem Autismus

Lesezeit: 2 Minuten

Innerhalb der Therapie beim Autismus sollte die Umwelt über die Störung aufgeklärt werden. Hierdurch erhalten Angehörige, Arbeitskollegen, Lehrer und so weiter wichtige Informationen. Diese helfen ihnen im Umgang mit den Betroffenen.

Autismus und Akzeptanz

Die Umwelt sollte die Störung als solche akzeptieren. Hierdurch können Angehörige und Bezugspersonen Frust vermeiden. Ihre Erwartungshaltung an den Menschen mit Autismus kann so auf das Mögliche beschränkt werden. Missverständnissen wird entgegengewirkt. Das eventuell angespannte Verhältnis bessert sich.

Autismus und eingeschränkte Reizverarbeitung

Autistische Menschen haben Schwierigkeiten bei der geteilten Aufmerksamkeit. Das bedeutet, sie können nicht mehrere Dinge gleichzeitig tun. Daher ist es von Bedeutung, Reize minimal zu halten.

So sollte nicht das Radio an sein oder gar der Fernseher laufen, wenn man mit Menschen spricht, die an Autismus leiden. Es sollte immer nur eine Person sprechen. Menschen mit Autismus benötigen klare Strukturen und Vorgaben.

Autismus und gewünschte Handlungsweisen

Loben Sie den Menschen mit Autismus, wenn er etwas gut macht.

Fehlender Blickkontakt und Autismus

Autistische Menschen haben Schwierigkeiten, Blickkontakt zu halten, besonders wenn sie sich konzentrieren. Man sollte, je nach Therapiestand nicht darauf bestehen.   Besser ist es, den Menschen mit Autismus freundlich aufzufordern, es zu versuchen.

Redewendungen und Autismus

Autistische Menschen können Redewendungen oftmals nicht interpretieren. Sie verstehen diese wörtlich. Daher sollte man sich konkret ausdrücken. Je nach Fortschritte in der Therapie können Angehörige diese Fähigkeit spielerisch im Alltag üben.

Autismus und mangelndes Einfühlungsvermögen

Da es typisch beim Autismus ist, die Gefühle anderer nicht zu erkennen, sollte man seine eigene Erwartung an den Autisten zügeln. Sinnvoll ist es, dem Autisten gegebenenfalls zu erklären, wie man sich fühlt.

Autismus und unangemessenes Verhalten

Autistische Menschen wissen oft nicht, wie man sich in bestimmten Situationen richtig verhält. Bezugspersonen können dem Menschen mit Autismus Tipps und Rückmeldungen geben.

Autismus und schnelles Antworten

Menschen mit Autismus fällt es oft schwer, schnell zu antworten. Bezugspersonen sollten hier geduldig sein.

Autismus und Veränderungsangst

Bezugspersonen sollten die Angst vor Veränderung kennen und akzeptieren. Sie können den Menschen mit Autismus frühzeitig auf notwendige Veränderungen aufmerksam machen.

Autismus und mangelndes Verständnis vom Mimik und Gestik

In diesem Bereich sollte keine zu hohe Erwartungshaltung an den Menschen mit Autismus gestellt werden.

Autismus und fehlende Mimik

Da Menschen mit Autismus wenig Mimik und Gestik zeigen, kommt es oft zu Missverständnissen. Sie wirken hierdurch eventuell gleichgültig, obwohl sie es nicht sind. Bezugspersonen sollten dies bedenken.

Autismus und Therapie

Bezugspersonen sollten in die Therapie eingebunden werden. Dies erleichtert allen Betroffenen den Alltag. Elemente der Therapie beim Autismus können so durch Bezugspersonen im Alltag und der Erziehung fortgeführt werden. Rückschläge sollten akzeptiert werden. Fortschritte werden in kleinen Schritten stattfinden.

Bildnachweis: dubova / stock.adobe.com

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