Gesundheit Praxistipps

Augenlasern im Ausland: Das sollten Patienten wissen

Lesezeit: 4 Minuten Was kostet Augenlasern im Ausland? In welchem Land gibt es gute Augenkliniken und wie sind diese zu erkennen? In welchen Fällen ist der Eingriff ratsam? Unter welchen Voraussetzungen werden Eingriffe durchgeführt und wer darf sich einer Augen OP nicht unterziehen? Wer sich mit dem Gedanken trägt, im Ausland die Augen lasern zu lassen, hat viele Fragen. Die wichtigsten beantwortet dieser Beitrag.

4 min Lesezeit
Augenlasern im Ausland: Das sollten Patienten wissen

Augenlasern im Ausland: Das sollten Patienten wissen

Lesezeit: 4 Minuten

1. Wie teuer ist Augenlasern im Ausland?

Die Kosten für einen Eingriff im Ausland hängen maßgeblich von dem gewählten Land, der gewählten Klinik und dem gewählten Eingriff ab. Es spielen die persönlichen und gesundheitlichen Voraussetzungen eine Rolle. Es ist ratsam, sich im Vorfeld Angebote einzuholen, die zu den persönlichen Rahmenbedingungen passen.

Das folgende Kostenbeispiel für Augenlasern Türkei in einer Klinik in Istanbul soll zur Orientierung dienen: Ein Eingriff mit der Lasik-Methode inklusive aller Vor- und Nachuntersuchungen, Medikamente für vier Wochen, Transfers in Istanbul, deutschsprachiger Betreuung und Behandlung durch einen Facharzt kosten ab knapp 900 Euro. Flugkosten plus zwei Übernachtungen im Hotel in Istanbul schlagen mit geschätzten 250 Euro zu Buche, sodass ein Gesamtpreis von etwa 1.150 € realistisch ist. 

Augenlasern im Ausland: Das sollten Patienten wissen
Endlich wieder ohne Brille! Linsen Operationen bringen den aktiven Menschen im Alltag eine hohe Lebensqualität.

2. Warum sind die Kosten in der Türkei deutlich niedriger als in Deutschland?

Das wichtigste vorweg: Die Qualität leidet nicht, obwohl es in der Türkei deutlich günstiger ist als in Deutschland ist, sich die Augen lasern zu lassen. Der Grund liegt im erheblich niedrigeren Kostenapparat, die die Augenkliniken am Bosporus zu bewältigen haben. Das Lohnniveau in der Türkei liegt unter dem in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum. Durch die höheren OP Zahlen sind die Fixkosten der Kliniken je Patient deutlich niedriger.

3. In welchem Land gibt es gute Kliniken für den Eingriff am Auge?

Es gibt verschiedene Standorte, die sich für eine Augen-OP anbieten. Dazu gehören Tschechien, Polen, Ungarn und vor allem die Türkei. Besonders die Türkei hat sich zum internationalen Zentrum für Augenlaser-Eingriffe am Auge entwickelt. Jedes Jahr begrüßen Fachärzte in der Türkei – und hier in erster Linie in Istanbul – zahlreiche ausländische Patienten. Eine Augenklinik für eine erfolgreiche Lasik Türkei zu finden ist unkompliziert. Auf der Website sehhilfe-weg.de von Bernadette und Harald Gümüseli finden Interessenten eine übersichtliche Darstellung aller notwendigen Informationen. Die Anbieter arbeiten mit dem renommierten Istanbul Surgery Hospital zusammen, das unter dem Chefarzt Dr. Sinan Göker tausende von Augenlaser-Eingriffen jährlich durchführt. Die Klinik blickt inzwischen auf über 100.000 erfolgreiche Behandlungen durch Lasik-Spezialisten zurück.

4. Wie sind gute Augenkliniken zu erkennen?

Eine vertrauenswürdige Klinik, die erfolgreich Augenlaser-OPs durchführt, weist klare Kriterien auf, die potenzielle Patienten vorab überprüfen können:

  • Die Klinik führt schon seit vielen Jahren Eingriffe dieser Art durch und schöpft aus einem großen Erfahrungsschatz geachteter Experten.
  • Der Ruf der Augenklinik ist international anerkannt.
  • Es werden modernste Techniken wie die Wavefront-Analyse eingesetzt. Eine Wavefront-Analyse – das ist wie ein Fingerabdruck des Auges – analysiert die Hornhautbeschaffenheit  und nimmt selbst kleinste Unebenheiten wahr. Die Klinik sollte stets mit der Wavefront-Analyse arbeiten.
  • Für den Eingriff werden nur beste Excimer-Laser eingesetzt.
  • Die Aufklärung rund um den Eingriff ist umfassend und in deutscher Sprache. 
  • Der Ansprechpartner in Deutschland organisiert auf Wunsch ein Komplettpaket inklusive Anreise und Unterbringung dicht bei der Klinik. Die Kostenpositionen sind transparent aufgelistet.
  • Es gibt öffentlich einsehbare positive Bewertungen von ehemaligen Patienten in den sozialen Medien.
  • Der Ansprechpartner in Deutschland steht einem insbesondere nach einer Augenlaser Operation weiterhin zur Seite.
  • Eine langjährige Garantie für eine kostenlose Nachkorrektur sollte gewährleistet sein. Je länger diese dauert umso besser für den Patienten!

Endlich wieder ohne Brille! Wenn Senioren auf die Sehhilfe verzichten können, wird der Alltag ein Stück weit leichter. 

!!! Hier empfehlen wir ein Best Ager Pärchen mit sympathischer und dynamischer Ausstrahlung zu nehmen. Gerade diese Zielgruppe lebt sehr aktiv und möchte KEINE Brille mehr tragen. Insbesondere die Lesebrille los werden. !!! 

Foto Text Vorschlag: Endlich wieder ohne Brille! Linsen Operationen bringen den aktiven Menschen im Alltag eine hohe Lebensqualität.

5. In welchen Fälle ist eine Laserbehandlung empfehlenswert?

Prinzipiell können Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit mit Augenlaserbehandlungen behoben werden. Für Besonders für Senioren mit Altersfehlsichtigkeit, als auch für alle anderen Patienten, bringt der Eingriff eine starke Verbesserung der Lebensqualität mit sich. Welche Methode die richtige ist, wird jeweils individuell festgelegt. Die Lasik-Methode gehört zu den Behandlungsmethoden, die am häufigsten angewendet wird. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

6. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um die Augen lasern zu lassen?

Generell gibt es fünf Voraussetzungen, um sich die Augenlasern zu lassen. Die folgende Auflistung stellt diese kurz vor.

  • Der Patient ist Brillen- oder Kontaktlinsenträger
    Eine wesentliche Voraussetzung für einen Eingriff mit dem Laser ist, dass die Fehlsichtigkeit in einem Brechungsfehler des Auges festgestellt worden ist. Gemeint sind damit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit.
  • Die Sehstärke ist seit mindestens 1 Jahr stabil
    Wenn die Sehstärke über lange Zeit stabil ist, verspricht der Eingriff langfristig Erfolg, weil sich dann die Sehkraft nach dem Eingriff voraussichtlich nicht weiter verändert. Falls nach dem Eingriff dennoch eine Veränderung der Sehstärke eintritt, kann es diese in vielen Fällen im Rahmen der Nachbehandlung korrigiert werden. Da der Lasereingriff langfristig von Sehhilfen befreien soll, ist eine Grundvoraussetzung, dass mindestens zwölf Monate die aktuelle Sehstärke Bestand hat. Die Sehstärke sollte in einem bestimmten Bereich liegen, der sich zwischen -12 Dioptrien und +7 Dioptrien bewegt. Bei Astigmatismus, also bei einer Hornhautverkrümmung, liegt der operable Bereich zwischen +6 und -6 Dioptrien.
  • Die Augen sind gesund
    Abgesehen von der Fehlsichtigkeit müssen die Augen gesund sein. Es dürfen weder Entzündungen noch andere Erkrankungen am Sehapparat vorliegen. Weiter wichtig ist die Stärke der die Hornhautdicke. Eine zu dünne Hornhaut kann ein K.o.-Kriterium für einen Eingriff mit dem Laser sein. Allerdings gibt es Methoden, die auch bei einer dünnen Hornhaut geeignet sind.
  • Der Patient ist insgesamt gesund
    Die allgemeine gesundheitliche Verfassung muss gut sein. Zwar handelt es sich bei dem Eingriff um eine minimalinvasive Behandlungsmethode, die ambulant durchgeführt wird, dennoch dürfen keine Infekte oder Überempfindlichkeiten – z. B. gegen übliche medizinische Materialien wie Latex – bestehen.
  • Der Patient ist volljährig
    Der Patient muss mindestens 18 Jahre alt sein, weil zu diesem Zeitpunkt ungefähr das Wachstum des Körpers und damit der Augen aufhört. Beispiel: Wenn der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft der Linse etwas zu kurz ausgebildet ist, kann sich dieses Problem mit dem Wachstum verändern und der Sehfehler wird auf natürliche Weise abgemildert oder sogar komplett korrigiert. Für Kinder und Jugendliche sind Augen Laser-Korrekturen deshalb nicht geeignet, sie sollten eine altersgerechte Brille tragen.
  • Wer darf keine Augenlaser-OP machen lassen?
    Zum Kreis derer, die keine Augenlaser-OP machen lassen dürfen, gehören schwangere Frauen und junge Mütter im Wochenbett, Patienten mit starker Diabetes oder mit einem Nierenleiden, Personen mit zu stark deformierter oder zu dünner Hornhaut, Patienten mit eiternden Augen oder mit unkontrollierbarem Augeninnendruck, Personen, die stets unter sehr trockenen Augen leiden und bei Patienten, die Rheuma oder Autoimmunerkrankungen haben.

Bildnachweis: Vadim / stock.adobe.com

Bildnachweis: detailblick-foto / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: