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Allergie: Der Heuschnupfen ist eine Pollenallergie

Lesezeit: 2 Minuten Besonders in den Monaten Februar und März machen den Allergikern Baumpollen, wie zum Beispiel Birkenpollen, Erlenpollen und Pollen der Haselnuss zu schaffen. Gräserpollen sind vermehrt im Mai und Juni anzutreffen. Im Juli und August treten Kräuterpollen vermehrt in Erscheinung.

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Allergie: Der Heuschnupfen ist eine Pollenallergie

Allergie: Der Heuschnupfen ist eine Pollenallergie

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Die verschiedenen Pollenarten haben den ganzen Sommer über Saison

Pollenallergiker haben es nicht leicht. Je nachdem gegen welche Pollenarten der Betroffene allergisch reagiert, kann ein Allergiker den ganzen Sommer über Beschwerden haben. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung werden die Beschwerden nicht durch Heu ausgelöst, obwohl man bei der Pollenallergie oftmals von Heuschnupfen spricht.

Folgende Auslöser sind meistens verantwortlich für den Heuschnupfen oder die Pollenallergie:

Gräser

  • Wiesenfuchsschwanz
  • Quecke
  • Schilf
  • Rispengras
  • Weizen
  • Hafen
  • Roggen
  • Weidelgras
  • Schilf
  • Lieschgras
  • Knäuelgras
  • Schwingelgras
  • Honiggras
  • Mais

Bäume und Sträucher

  • Birke
  • Ahorn
  • Pappel
  • Weide
  • Ulme
  • Erle
  • Haselnuss
  • Buche
  • Eiche
  • Esche
  • Linde
  • Platane

Kräuter

  • Löwenzahn
  • Gänsefuß
  • Raps
  • Beifuß
  • Schafgarbe
  • Wegerich
  • Ambrosia
  • Ampfer
  • Brennnessel
  • Goldrute

Pollen, die durch den Wind verstäubt werden, sind besonders Allergie auslösend

Auch wenn eine Allergie durch Pflanzen besteht, die gar nicht in der Nähe wachsen, kann man allergische Reaktionen bekommen, weil der Wind die Pollen über weite Entfernungen tragen kann. Werden die Allergene von Insekten befördert, sind sie weniger Allergie auslösend, weil sich eine geringere Anzahl von Allergenen in der Luft befindet.

Was sind die Symptome einer Pollenallergie?

  1. Juckreiz in der Nase und in den Augen
  2. Niesen
  3. Laufende und eventuell auch verstopfte Nase
  4. Allergische Bindehautentzündung
  5. Husten
  6. Kopfschmerzen
  7. Gewebeschwellungen

Wie kann man den Heuschnupfen behandeln?

Für die Behandlung von Heuschnupfen oder Pollenallergie steht eine Reihe von Wirkstoffen zur Verfügung. Die meist verwendeten Wirkstoffe sind Loratadin, Cetirizin, Dimetinden, Fexofenadin, Azelastin, Cromoglicinsäure, Desloratadin und Fexofenadin.

Neben diesen chemischen Wirkstoffen gibt es auch noch einige homöopathische und pflanzliche Arzneimittel auf dem Markt. Allergiemedikamente gibt es als Augen- und Nasentropfen, Nasensprays, Tabletten, Lutschtabletten, Kapseln, Saft, Sirup und Spritzampullen.

In besonders schweren Fällen kann man bei Allergikern eine spezielle Immuntherapie durchführen (Hyposensibilisierung). Die Behandlung bezweckt, dass der Körper in langsam ansteigender Dosierung an das Allergen gewöhnt wird.

Wie kann man gegen Heuschnupfen vorbeugen?

  1. Halten Sie sich im Sommer weniger auf Wiesen auf, bevorzugen Sie Wassersportarten
  2. Tragen Sie wenn möglich eine Sonnenbrille
  3. Halten Sie Ihren Rasen möglichst kurz
  4. Bringen Sie Pollenschutznetze vor den Fenstern an
  5. Waschen Sie sich vor dem Schlafengehen die Haare
  6. Wechseln Sie öfters die Bettwäsche
  7. Trocknen Sie die Wäsche nicht draußen auf der Leine, denn die umher fliegenden Pollen bleiben darin hängen
  8. Ein persönlicher Pollenflugkalender gibt Auskunft darüber, wann die höchste Pollenbelastung ist

Tipp für Allergiker mit Heuschnupfen

Spülen Sie regelmäßig morgens, mittags und abends Ihre Nase aus. Die Allergene werden damit ausgespült und die allergischen Reaktionen dadurch stark vermindert. Für die Nasenspülungen eignen sich Mittel mit Meerwasser, Emsersalz oder Kochsalzlösungen. Es gibt dazu Nasenduschen oder bereits fertige Nasenspüllösungen in Sprayflaschen, die besonders einfach in der Handhabung sind.

Bildnachweis: detailblick-foto / stock.adobe.com

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