Geldanlage

Solaranlagen als Kapitalanlage – lohnenswert oder nicht?

Solaranlagen als Kapitalanlage – lohnenswert oder nicht?
experto.de
geschrieben von experto.de

Mit der Energiewende wächst auch das Interesse an grünem Strom, der aus Sonnenenergie gewonnen wird. Da der Staat Solarenergie fördert, gelten sowohl eine eigene Solaranlage als auch die Investition in Solarfonds als attraktive Kapitalanlage. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

In Anbetracht des niedrigen Zinsniveaus ist klassisches Sparen nicht mehr attraktiv. Anleger müssen sich neue Möglichkeiten überlegen ihr Geld zu investieren, wenn sie es vermehren wollen. Viele scheuen vor dem Gang an die Börse, da es ihnen zu risikoreich erscheint dort zu handeln. Dennoch gibt es auch dort Möglichkeiten, relativ sicher eine Kapitalanlage aufzubauen.

In Photovoltaik zu investieren ist beispielsweise ein relativ neuer Trend, der aber als durchaus lukrativ und zukunftsorientiert gilt. Solaranlagen verzeichnen in Deutschland einen konstanten Zuwachs, da Solarstrom über eine garantierte Einspeisevergütung gefördert wird. Das heißt, dass die Energie in das Stromnetz eingespeist wird und der öffentliche Stromanbieter verpflichtet ist, über 20 Jahre lang eine feste Vergütung dafür zu bezahlen.

Solaranlagen gelten als attraktive Kapitalanlage

Auf diese Weise können Renditen von 5 bis 9 % eingefahren werden, was Photovoltaik-Anlagen zu einer attraktiven Kapitalanlage macht. Wichtig, um tatsächlich Erträge in dieser Höhe zu erhalten ist eine gute Lage der Immobilie. Nur bei einem guten Einstrahlungswinkel der Sonne kann die Photovoltaik-Anlage optimal arbeiten und Strom produzieren, weshalb sie unbedingt im Vorfeld Ihr Haus von einem Photovoltaik-Experten prüfen lassen sollten.

Der Ertrag einer Solaranlage setzt sich aus steuerlichen Vorteilen für die Finanzierung und Anlage und gesetzlich geregelten Vergütungen zusammen, was Solarstrom zu einer lukrativen und soweit sicheren Geldanlage macht.

Die Anschaffungskosten können komplett steuerlich abgesetzt werden

Für Personen, die sich eine Solaranlage auf ihrem eigenen Hausdach installieren wollen gibt es auch noch die Möglichkeit, die Kosten größtenteils steuerlich abzusetzen. Bis zu 40 % der Investitionskosten können schon vor der Errichtung der Anlage steuerlich geltend gemacht werden.

Weitere 20 % der Kosten können dann im Jahr der tatsächlichen Anschaffung und den vier folgenden Jahren angesetzt werden. Über die Steuererklärung können sich Betroffene ihr Geld zurückholen. Der noch verbleibende Wert kann zusätzlich noch über die Dauer von 20 Jahren abgeschrieben werden.

Solarfonds als Alternative zur eigenen Solaranlage

Wer nicht selber eine Photovoltaik-Anlage an seinem Haus anbringen will, kann auch anderweitig in Solarenergie investieren. So können sich Anleger schon mit kleinen Einlagen an Solarfonds beteiligen und auf diese Weise nicht nur Kapital aufbauen, sondern auch den Wechsel zu erneuerbaren Energien unterstützen.

Der Betreiber eines Solarfonds baut mit dem zur Verfügung stehenden Geld der Anleger Solarparks auf, die die nächsten Jahrzehnte Solarstrom in das Netz der Stromanbieter einspeisen sollen. Im Gegenzug erhält er dafür eine staatlich garantierte Einspeisevergütung, die auf die Anleger umgelegt die Rendite ausmacht.

Prüfen Sie die Konditionen des Fonds ganz genau

Die Investition in Solarfonds gilt als sichere Investition, solange es sich um erfahrene Betreiber der Fonds handelt. Da das Verlustrisiko überschaubar ist und die Verzinsung über der von fest angelegten Geldern liegt, sind Solarfonds eine gute und stabile Kapitalanlage.

Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie aber unbedingt die Unterlagen genau prüfen. Häufig sind Solarfonds nämlich geschlossene Fonds, bei denen das investierte Geld über mehrere Jahre nicht zugänglich ist. Die Flexibilität der Geldanlage ist dadurch gering. Wollen Sie das Geld vor dem Ablauf des Vertrags ausbezahlt bekommen, sind damit enorme Verluste verbunden.

Häufig ist eine jährliche Gewinnausschüttung bei einer Solarpark-Beteiligung über Fonds vorgesehen. Über den Gewinn kann der Anleger entweder frei verfügen, oder er legt ihn wieder an. Durch die Wiederanlage des Gewinns, können attraktive Zinseszinseffekte erreicht werden, die die Rendite zusätzlich erhöhen.

Wann sich Solarenergie als Kapitalanlage lohnt

Solarfonds lohnen sich dann, wenn das Geld für mehrere Jahre nicht benötigt wird. Aufgrund der staatlichen Förderung gilt diese Form der Kapitalanlage als weitgehend sicher und kann auch von privaten Anlegern mit eher kleineren Anlagesummen schon in Anspruch genommen. Einzig die schlechte Verfügbarkeit kann für manche Anleger ein Kriterium sein, sich gegen Solarfonds zu entscheiden.

Lesen Sie mehr zum Thema Kapitalanlage in diesem Artikel!

Über Ihren Experten

experto.de

experto.de

Leave a Comment