Geldanlage

So legen Sie schon als Student eine Kapitalanlage an

So legen Sie schon als Student eine Kapitalanlage an
Farina Fontaine
geschrieben von Farina Fontaine

Studenten haben in der Regel wenig liquide Mittel zur Verfügung, weshalb es für sie schwierig ist, eine Kapitalanlage aufzubauen. Doch welche Möglichkeiten haben Studenten, falls sie das Thema doch schon in jungen Jahren angehen wollen?

Viele Bankberater raten dazu, so früh wie möglich mit dem Sparen anzufangen. Demnach sollten schon Studenten bereits beginnen, von ihrem knappen Geld kleinere Beträge anzulegen, um sich den Zinseszinseffekt zu Nutze zu machen und für alle Unabwägbarkeiten nach dem Studium oder sogar schon für die Altersvorsorge vorzusorgen.

Deutsche Studenten haben monatlich im Schnitt nur wenig Geld zur Verfügung, was das Sparen schwierig macht. Wer trotzdem kleine Beträge abzwacken kann oder das Glück einer Erbschaft hat, sollte sich gut überlegen, was er mit dem Geld anstellt.

Indexfonds für junge Leute geeignet

Für junge Leute wird häufig eine Investition in EFTs empfohlen. Exchange Traded Funds sind besser bekannt als Indexfonds und haben den Vorteil in der Verwaltung wenig zu kosten. Zudem gelten sie als relativ sicher und zudem als flexibel. Das Kapital kann jederzeit abgezogen werden wenn es benötigt wird, und für andere Zwecke eingesetzt werden.

Andere Zwecke könnten die Einrichtung einer eigenen Wohnung nach dem Studium, die Überbrückung einer Arbeitslosigkeit oder die Anschaffung eines Autos sein. Auch für eine Baufinanzierung wird angespartes Kapital häufig eingesetzt. 

Früh anfangen zu sparen lohnt sich

Gerade bei Kapital, dass schon früh angespart wird, sollten sich junge Leute aber gut überlegen, ob sie es wirklich für andere Zwecke ausgeben oder nicht doch lieber noch ein paar Jahre sparen wollen. Entscheidet sich beispielsweise ein 25 Jahre junger Berufsanfänger dafür, jeden Monat 100 Euro in EFTs einzuzahlen, so ist eine jährliche Verzinsung von 4 % nicht unwahrscheinlich.

Hält er die monatliche Einzahlung von 100 Euro 40 Jahre lang durch, dann hat er zu seinem 65. Geburtstag nach Abzug der Verwaltungsgebühren bei eingezahlten 48.000 Euro 115.000 Euro erwirtschaftet. Würde er erst 20 Jahre später beginnen diese Kapitalanlage aufzubauen, müsste er 320 Euro monatlich einzahlen, um 115.000 Euro herauszubekommen.

Der Zinseszinseffekt spielt hierbei eine große Rolle, da wenn früh begonnen wird auch bereits früh Kapitalerträge auftreten, die wiederum mit angelegt und wieder verzinst werden. Je später jemand mit dem Aufbau einer Kapitalanlage beginnt, desto geringer ist dieser Effekt.

Ein Bausparvertrag als Kapitalanlage?

Eine weitere interessante Möglichkeit neben Indexfonds ist ein Bausparvertrag. Dieser kann ebenfalls in jungen Jahren bereits abgeschlossen werden. Es winken Wohnungsbauprämien vom Staat und Arbeitnehmerzulagen, die auch schon junge Berufseinsteiger erhalten. Zusätzlich ist eine Riester-Förderung auf den Bausparvertrag möglich.

Interessant ist ein Bausparvertrag in jungen Jahren am ehesten aber für die, die später einmal wirklich ein Haus bauen wollen. Denn das Bauspardarlehen zu sehr günstigen Konditionen erhalten Bausparer nur, wenn sie den Bausparvertrag wirklich zum Immobilienbau einsetzen. 

Rücklagen aufbauen für Notsituationen ist mindestens genauso wichtig

Studenten oder Berufseinsteiger sollten aber nicht nur über langfristige Sparziele nachdenken, sondern sich auch ganz akut gegen Unabwägbarkeiten in der Erwerbstätigkeit absichern. So hilft eine Berufsunfähigkeitsversicherung aus, wenn der Job aus Krankheitsgründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Dieses Risiko ist zunächst naheliegender als die Altersarmut im Ruhestand. Das erste, verdiente Geld sollte zunächst dafür ausgegeben werden, wo es am dringendsten benötigt wird.

Wer fleißig für die Rente spart, sich dann aber Geld leihen muss, um eine Wohnung einzurichten, hat nichts gewonnen. Mit einer Kostenaufstellung können Studenten und Berufseinsteieger schon in jungen Jahren ihr vorhandenes Geld strukturieren und planen, wofür sie es am ehesten ausgeben wollen.

Vorsorgeprodukte und Kapitalanlagen sind wichtig und grundsätzlich ist es gut, so früh wie möglich anzufangen – wenn das Geld dafür aber noch nicht direkt in den ersten Jahren vorhanden ist, dann ist das auch kein Problem.

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