Pflegeimmobilie als Kapitalanlage

Lesen Sie hier, warum eine Pflegeimmobilie eine gute Kapitalanlage darstellt!

Pflegeimmobilien sind Teil des konjunkturunabhängigen Wachstumsmarktes der stationären Pflege. Die Betreiberqualität entscheidet über das Investment! Auf Grund der demografischen Entwicklung und der Veränderung der Familienstrukturen wird der bereits heute bestehende hohe Bedarf an Pflegeplätzen innerhalb der kommenden Jahre weiter extrem steigen.

Die Pflegeimmobilie gehört mit zu den sichersten Investitionen auf dem Immobilienmarkt. Durch die vielen Vorteile, welche dieses Investment mit sich bringt, gilt die Pflegeimmobilie als ein letzter großer Wachstumsmarkt für eine Kapitalanlage.  

Die Vorteile einer Investition

Eine Geldanlage sollte möglichst ein sicheres Investment darstellen. Bei der Investition in ein Pflegeappartement, welches nach dem Wohnungseigentumsgesetz durch Aufteilung eines Pflegeheims entsteht, bilden die vielen Vorteile wichtige Eckpfeiler für den sicheren Wachstumsmarkt dieser Anlagemöglichkeit. Neben der Sicherheit und einem Inflationsschutz ist auch die attraktive Rendite ein schwerwiegendes Argument, in Pflegeimmobilien zu investieren. Mit einer garantierten Rendite über fünf Prozent durch staatliche Refinanzierung haben sich Pflegeimmobilien zu einer sehr gefragten Anlagemöglichkeit entwickelt.

Verfügt ein zu pflegender Bewohner nicht über ausreichende finanzielle Mittel, garantiert der staatliche Sozialversicherungsträger die jeweilige Deckung der Kosten an den Betreiber eines Pflegeheims. Dem liegt ein Versorgungsvertrag nach Paragraph 72 SGB XI zu Grunde. Zudem ist auch die stationäre Pflege ein konjunkturunabhängiger Markt, welcher zusätzliche Sicherheit garantiert. Da zu erwarten ist, dass die Deutschen im Jahr 2030 das älteste Volk der Welt darstellen, kann von einer Vollbelegung von Pflegeimmobilien ausgegangen werden, sofern sie gut und ansprechend geführt sind. Dies bedeutet über mehrere Jahrzehnte hinweg eine sichere und planbare kapitale Anlage.

Während die Investition in übliche Immobilien zur Vermietung Nachteile mit sich bringt, verfügt eine Immobilie zur Pflege über weitere Vorteile. Es entfallen kostspielige und langwierige Gesuche nach passenden Mietern und größere finanzielle Schäden durch unsachgemäßes Bewohnen oder Mietausfall durch Mietnomaden sind kaum zu erwarten. Hinzu kommt die Tatsache, dass anfallende Instandhaltungskosten vom jeweiligen Betreiber eines Pflegeheims selbst getragen werden müssen. Für den Eigentümer dieser Immobilie bedeutet dies schlussfolgernd einen kostengünstigen Unterhalt seiner Immobilie. Da er meist lediglich für die Kosten von Dach und Fach zur Verantwortung gezogen wird, ist eine Rücklage für die Instandhaltung von ca. 2,- € / m² p.a. ausreichend.

Soziales Engagement lohnt sich

Die demographische Entwicklung sorgt für ständig wachsende alternde Gesellschaft. Zukünftig sind daher Pflegeheime ein wichtiger Bestandteil des Immobilienmarktes, welcher nicht nur ganztägige stationäre Pflege möglich macht, sondern auch Alternativen dazu abdeckt. Die Vermietung an einen Betreiber sichert somit relativ feste Einnahmen aus Mietzahlungen, welche allgemein über dem durchschnittlichen Bauzins liegen. Daraus resultiert die Tatsache, dass sich die gekaufte Immobilie zu einem großen Teil selbst finanziert. Zusätzlich besteht für den Eigentümer die Möglichkeit, viele Werbungskosten mit den Einnahmen aus Mietzahlungen zu verrechnen. Darunter fallen beispielsweise neben den Abschreibungen und Finanzierungskosten auch die hinlänglichen Instandhaltungskosten. Somit zahlt sich soziales Engagement nicht nur für die Gesellschaft aus, sondern kann auch steuerlich geltend gemacht werden.

Das Nachrücken geburtenstarker Jahrgänge in ein Alter, welches die Pflegebedürftigkeit erhöht, erfordert zukünftig viele neue Pflegeplätze. So ist eine Studie aus 2011 durchaus wegweisend. In dieser Untersuchung stellt eine internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft fest, dass in Deutschland schon im Jahr 2020 ca. 179.000 Pflegeplätze zur stationären Pflege benötigt werden. Dies bedeutet gleichzeitig, dass noch ungefähr 2000 zusätzliche Pflegeheime notwendig sind, um der Bedürftigkeit nach stationärer Pflege nachkommen zu können.

Doch nicht nur der gesellschaftliche Aspekt ist ein Anreiz, in Pflegeimmobilien zu investieren. Auch der persönliche Vorteil kann eine durchaus wichtige Rolle bei dieser Entscheidung spielen. Während für viele pflegebedürftige Menschen durch eine private Investitionen eine Möglichkeit geschaffen wird, würdig untergebracht und fachlich professionell betreut zu werden, ist auch die eigene Unterbringung bei einem eventuell eintretenden Pflegebedürfnis gesichert. Der Eigentümer hat durch seinen Kauf einer dementsprechenden Immobilie ein bevorzugtes Belegungsrecht, welches in vielen Fällen auch für seine Angehörigen geltend gemacht werden kann. Die Vorsorge für viele andere Menschen bringt somit auch persönlich weitaus mehr ein, als "nur" ein gutes Gefühl.

Veröffentlicht am 20. November 2013
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