Geldanlage

Lohnt sich ein Haus als Geldanlage?

Lohnt sich ein Haus als Geldanlage?
geschrieben von Burkhard Strack

Viele Menschen sind täglich auf der Suche nach einer guten Geldanlage. Besonders in Zeiten der Eurokrise fürchten Anleger um ihr Geld. Anleger suchen nach individuellen und sinnvollen Alternativen. Ein Haus als Geldanlage kann hier eine gute Möglichkeit sein. Oft werden Immobilien auch als sogenanntes Betongold bezeichnet. Immer mehr Anleger investieren in Immobilen. Erfahren Sie hier mehr.

Doch lohnt sich ein
Haus als Geldanlage? Wo liegen die Vor- und Nachteile? Welche Möglichkeiten gibt es?

Das Haus als Geldanlage: die Vor- und Nachteile einer Vermietung

Wer sich als Anleger für das Haus als Geldanlage interessiert, denkt in erster Linie meist an die Vermietung. Diese Form der Geldanlage erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Immobilien werden gekauft, seltener gebaut, und möglichst gewinnbringend vermietet. Besonders in Stadtgebieten, wo die Nachfrage groß und das Angebot klein ist, kann sich eine solche Investition lohnen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: In erster Linie sind es die monatlichen Mieteinnahmen, die Anleger hier locken. Ebenso die mögliche Wertsteigerung überzeugt viele Anleger, ein Haus als Geldanlage zu bauen oder zu kaufen. Die Zinsen für entsprechende Finanzierungen bei der Bank sind zurzeit sehr niedrig, sodass das Haus als Geldanlage noch attraktiver wird. Auch weil die Eigentümer zusätzlich die Möglichkeit haben, das Haus einmal selbst zu nutzen, z. B. im Rentenalter.

Wie jede andere Geldanlage auch, so bringt aber auch das Immobiliengeschäft Nachteile mit sich. Wer vermietet, muss mit einem hohen Verwaltungsaufwand rechnen. Nicht nur Zeit kann dieser kosten, sondern auch Geld. Zudem steigen die Preise für Immobilien, Bauen und Kaufen wird teurer. 

Kapital aufteilen, Risiko streuen

Wer ein Haus baut oder kauft, investiert das gesamte Kapital in ein Objekt. Nicht immer ganz unproblematisch, denn es gibt keine Risikostreuung, alles wird auf eine Karte gesetzt. Umso wichtiger ist es, diesen Schritt genau zu planen und zu durchdenken. Aber es gibt auch Alternativen. Immobilienaktien und Immobilienfonds setzen ebenfalls auf Betongold, hier aber wird das Kapital gestreut und so ist auch das Risiko verteilt. 

Investition und Eigennutzung

Das Haus als Geldanlage, das kann auch bedeuten, eine Immobilie selbst zu bewohnen. Ob gekauft oder gebaut, bei Eigennutzung ist es dann in erster Linie eine Geldanlage fürs Alter. In Zeiten der Berufstätigkeit kann das Haus abbezahlt werden, sodass im Alter ein mietfreies Wohnen möglich wird. Alles in Allem eine Investition, die sich auszahlen kann.

Fazit: Wenn auch Sie auf der Suche nach einer für Sie passenden Kapitalanlage sind, so sollten Sie in jedem Fall auch das sogenannte Betongold genauer unter die Lupe nehmen. Ein Haus als Geldanlage kann sich lohnen. Möglichkeiten gibt es viele. Lassen Sie sich individuell beraten und finden Sie Ihren eigenen Weg. Hier kommt es immer auf den individuellen Fall und die Ausschöpfung der Möglichkeiten an.

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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