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Lohnt Ackerland als Kapitalanlage?

Lohnt Ackerland als Kapitalanlage?
Farina Fontaine
geschrieben von Farina Fontaine

In Ackerland und Agrarflächen zu investieren wird immer beliebter. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten wo und wie Geld investiert werden kann. Sowohl Deutschland als auch andere Länder bieten Möglichkeiten zur Kapitalanlage an, alternativ geht auch eine Investition in Agrarfonds. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

Agrarflächen zählen im Bereich der Kapitalanlage als
Sachwerte, die für eine Kapitalanlage gut geeignet sein können. Neben der
Investition in Immobilien zählt die Investition in Landflächen und Grundstücke
sogar zu einer der beliebtesten Investitionsmöglichkeiten bei Anlegern.

Agrarland lockt als aussichtsreiche Kapitalanlage und bietet
viele Vorteile. So ist Agrarland im Gegensatz zu vielen anderen Kapitalanlagen
inflationsgeschützt und bietet sehr gute Wachstumsaussichten.

Die Nachfrage nach
Ackerland wächst stetig

Da die Nachfrage nach Ackerland auch in Zukunft weiter
bestehen und sogar noch zunehmen wird, bescheren Agrarinvestments Anlegern
rosige Zeiten und saftige Renditen. Die Gründe für die hohe und zunehmende
Nachfrage ist der immer größere Bedarf nach Weizen und Mais, die sowohl als
Futtermittel für Tiere gelten als auch bei der Produktion von erneuerbaren
Energien eine Rolle spielen.

Anleger müssen ihr Geld dabei nicht zwangsläufig in deutsche
Ackerflächen stecken. Deutsches Agrarland ist verglichen mit anderen
europäischen Ländern teuer, weshalb eine Investition im Ausland lohnen kann. 

Agrarland in Rumänien
als Kapitalanlage

So liegen die Preise eines Hektars Agrarland in Rumänien
beispielsweise bei einem Drittel der Preise eines Hektars Agrarland in
Deutschland. Zudem ist die Qualität der Ackerböden dort aufgrund klimatischer
Bedingungen besser.

Rumänien gehört zur EU, weshalb die Rechtssicherheit bei
einem Investment in rumänisches Ackerland gewährleistet ist. Dennoch darf das
Währungsrisiko bei einem Investment im Ausland nicht außer Acht gelassen
werden.

Viele Länder eignen
sich für die Investition in Ackerland

Solange Rumänien noch nicht den Euro hat (und eine
Einführung ist frühestens 2017 möglich), gibt es das Risiko, dass die
Kapitalanlage aufgrund von Wechselkursschwankungen geschmälert wird. Anleger
werden als Käufer von rumänischem Ackerland aber wie auch in Deutschland in ein
Grundbuch eingetragen und gelten somit als uneingeschränkter Eigentümer des
gekauften Lands.

Doch nicht nur im europäischen Ausland, sondern auch auf
anderen Kontinenten wie zum Beispiel in Südamerika, den USA, Neuseeland,
Australien und Brasilien können Anleger in Agrarflächen investieren. Die
Abwicklung ist in beiden Fällen über deutsche Unternehmen möglich, die mit Rat
und Tat zur Seite stehen.

Prüfen Sie die
entscheidenden Faktoren

Grundsätzlich gilt, dass es bei Agrarflächen um die Faktoren
Klima, Fruchtbarkeit, Bodenbeschaffenheit und Bewässerung geht. Mit diesen
Faktoren sollten sich Anleger bei der von ihnen ausgewählten Agrarfläche
befassen, um Reinfälle zu vermeiden. Schadstoffe im Boden, Wegerechte,
Altlasten oder Bebauungsauflagen können die Kapitalanlage gefährden.

Wichtig dabei ist es allerdings wie bei den meisten
Kapitalanlagen, das Risiko zu streuen. Eine Investition in verschiedene Länder
und verschiedene Agrarflächen kann Sinn machen, um sein gesamtes Geld nicht nur
auf ein Pferd zu setzen. Da die Flächen der Natur ausgesetzt sind, gibt es
keine Garantie auf eine immer gleiche Bodenqualität etc.

Agrarfonds als
Alternative zur direkten Kapitalanlage in Ackerland

Ein Nachteil bei Agrarinvestments ist, dass Anleger erst mit
hohen Summen dabei sein können. 10 bis 20 Hektar Fläche sollte das Ackerland
mindestens haben – 150.000 bis 200.000 Euro müssen Investoren dafür in
Deutschland in die Hand nehmen. In Rumänien liegen die Preise zwar um ein
Drittel niedriger, von Kleinstbeträgen kann aber auch dabei nicht die Rede sein.

Die Renditechancen bei Ackerland liegen bei 1 bis 3 % und
sind damit solide, aber nicht umwerfend. Da es in Deutschland schwierig ist
Land zu kaufen, wenn man kein Landwirt ist, sollten Anleger abwägen ob der
Aufwand lohnt. Alternativ gibt es die Möglichkeit in Agrarfonds zu investieren.
Diese bieten höhere Renditen, eine breitere Streuung und ein Einstieg ist schon
mit 15.000 bis 20.000 Euro möglich.

Lesen Sie mehr zum Thema Kapitalanlage in diesem Artikel!

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