Gold & Rohstoffe

Energie: Sprit in Pillenform

Wenn Wasserstoff als Energiequelle wirklich das Öl ablösen soll, müssen zwei Probleme gelöst werden:

H2 ist hochexplosiv – wie nicht zuletzt das Hindenburg-Unglück von 1937 gezeigt hat.
Wasserstoff-Gas verbraucht viel Platz. Um mit einem H2-Fahrzeug 600 km weit zu fahren, wäre ein Tank von der Größe neun ganzer Autos notwendig (wenn das Gas bei normalem Druck gelagert wird).
Dänische Wissenschaftler haben diese Probleme jetzt auf einen Schlag gelöst: mit einer Wasserstoff-Pille. Die Pille besteht aus Ammoniak und Meersalz. Ammoniak wiederum enthält große Mengen Wasserstoff. Vorteile: Erst wenn die Pille mit einem speziellen Katalysator in Verbindung gebracht wird, wird das Gas frei. Das Material selbst ist nicht brennbar. Außerdem hilft die Pille, Platz zu sparen. 100 Kilogramm der Pastillen von der Größe einer Vitamintablette enthalten 18 Kilo Wasserstoff.
Teure Drucktanks in Autos und brandgeschützte Tankstellen mit Kühlanlagen würden dank der neuen Technik überflüssig. Allerdings: Wie wirtschaftlich die Pillen sind, ist noch unklar.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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