Fonds

Woran Sie einen guten Fonds erkennen können

Woran Sie einen guten Fonds erkennen können
geschrieben von Burkhard Strack

In den letzten Jahren erfreuen sich Investmentfonds einer ausgesprochen großen Beliebtheit, weshalb es für immer mehr Anlageziele und -strategien eine breite Auswahl an Investmentfonds gibt, die von Banken oder Investmentgesellschaften herausgegeben werden. Viele Anleger stellen sich die Frage, wie sie denn einen guten Fonds erkennen können.

In nur wenigen Schritten können Sie die für sich besten Angebote herausfiltern und dabei langfristig gesehen auch eine Rendite erzielen, die weit über der von festverzinslichen Wertpapieren liegen kann.

Übereinstimmung von Anlagezielen und Fondskonzept

Bei den Investmentfonds gibt es die Auswahl zwischen ganz unterschiedlichen Fondskonzepten und Investitionshorizonten: Denken Sie beispielsweise an den langfristigen Vermögensaufbau, so werden Sie sich eher im Bereich der unbefristet investierenden Aktienfonds bewegen. Möchten Sie in einigen wenigen Jahren eine große Anschaffung tätigen, dann wird wahrscheinlich ein Zielfonds mit einem erst hohen und dann sinkenden Aktienanteil in Betracht kommen. Den guten Fonds erkennen Sie daran, dass das Investmentkonzept bzw. die Idee genau Ihren Vorstellungen entspricht.

Die bisherige Wertentwicklung als guter Qualitätsindikator

Vor dem Kauf eines Fonds sollten Sie auf die bisherige Wertentwicklung achten. Einen guten Fonds erkennen Sie deshalb am bisherigen Wertzuwachs und der bisherigen Rendite. Die Gesamtrendite wird oftmals auch als "Performance" bezeichnet und ist insbesondere innerhalb einer Fondskategorie ein sehr guter Vergleichswert. Die Betrachtung der Rendite letzten 5 Jahre ist zum Beispiel ein sehr gutes Kriterium, um einen guten Fonds zu erkennen.

Ähnlich gehen übrigens auch verschiedene Ratingagenturen (wie Morningstar und weitere) vor: Sie bewerten die bisherige Wertentwicklung, informieren die Öffentlichkeit über die Finanzkennzahlen und vergeben eine Bewertung, ob diese Fonds zu den Spitzenfonds zählen. 

Angemessenes Verhältnis zwischen Gebühren und Erträgen 

Die Welt der Geldanlagen ist seit einigen Jahren transparenter geworden. Bevor Sie sich für einen Investmentfonds entscheiden, sollten Sie sich auch über die insgesamt anfallenden Gebühren informieren. Die Gesamtgebührenquote (Total Expense Ratio=TER) wird in Prozent angegeben und zeigt Ihnen die Preisgünstigkeit der Fondsverwaltung an. Unter Fonds ähnlicher oder gleicher Qualität (mit einer praktisch gleichen Rendite) sollten Sie denjenigen auswählen, der eine angemessene Kostenstruktur hat. 

Wenn Sie die guten Fonds erkennen, dann sollten Sie trotzdem zum klassischen Mittel der Risikostreuung greifen, wie es sich seit Jahrzehnten bewährt hat: Da praktisch alle Gebührenpositionen eines Fonds proportional zum Wert berechnet werden, können Sie einen Betrag von 10.000 Euro auch in vier Fonds investieren und damit verschiedene Anlageziele gleichzeitig verwirklichen.

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

Leave a Comment