Tonnagesteuer-Steuervorteil bei Schiffsbeteiligungen

Durch die pauschale Gewinnermittlungsmethode, die als „Tonnagesteuer“ bekannt ist, können Privatanleger die Erträge aus Schiffsbeteiligungen nahezu steuerfrei vereinnahmen.

Bei der Tonnagesteuer wird das steuerliche Ergebnis anhand der Nettoraumzahl (= umbaute Ladekapazität des Schiffes) und der Betriebstage ermittelt.

Bei dieser pauschalen Gewinnermittlung entstehen lediglich geringfügige positive steuerliche Ergebnisse. Diese fallen unabhängig vom tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg des Schiffes an.

Die Tonnagesteuer dient der Stärkung des maritimen Standorts Deutschland und ist EU-weit harmonisiert. Der deutsche Reeder genießt das Privileg der minimalen Besteuerung durch die Tonnagesteuer. Anleger können nun als Miteigentümer – wie der Reeder – von diesen Steuerprivilegien profitieren.

Im Umfeld der aktuellen Diskussionen (Abgeltungsteuer ab 01.01.2009, Wiedereinführung der Vermögenssteuer?) könnten Schiffsbeteiligungen eine interessante steuerliche Gestaltungsmöglichkeit sein.

Denken Sie bitte daran, dass es sich hierbei um unternehmerische Beteiligungen handelt, die neben Chancen auch Risiken beinhalten. Vor einer Investition in Schiffsbeteiligungen sollten Sie sich fundiert und kompetent beraten lassen, inwieweit solch eine Anlage zu Ihnen und Ihren Zielen passt.

Veröffentlicht am 9. September 2008
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