Neue-Energien-Fonds vs. Indexfonds

Neue-Energien-Fonds

Anleger können mit Neue-Energien-Fonds zwar auf den Boom der erneuerbaren Energien setzen. Eine interessante Alternative für eine Geldanlage in erneuerbare Energien sind allerdings Indexfonds, kurz ETFs. Einer dieser interessanten Fonds wird in diesem Beitrag vorgestellt.

Alternative Energien sind – mal wieder – gefragt, sodass auch Neue-Energien-Fonds zurzeit wieder voll im Trend liegen. Als Geldanlage sind sie nicht nur wegen der möglicherweise guten Ertragsaussichten gefragt. Sie beruhigen auch das Gewissen, denn die Investoren gehen davon aus, mit ihrer Geldanlage auch etwas für die Umwelt zu tun. Der Schein kann aber trügen, wie ein weiterer Beitrag zum Thema "Neue-Energien-Fonds" zeigt.

Darüber hinaus gibt es aber noch eine interessante Alternative, um in die Branche der neuen Energien zu investieren. Neben den gemanagten Neue-Energien-Fonds gibt es auch die Möglichkeit, sein Geld in Indexfonds – sogenannte ETFs – zu investieren. Bei diesen exchange traded funds handelt es sich um börsengehandelte Fonds, die im Allgemeinen nicht nur günstiger sind als Neue-Energien-Fonds, sondern auch für mehr Transparenz sorgen.

ETFs als Alternative für Neue-Energien-Fonds
Indexfonds sind vor allem für solche Anleger eine Alternative zu Neue-Energien-Fonds, die jederzeit wissen wollen, wo und wie ihr Geld investiert ist. Leider ist das Angebot im Augenblick noch nicht besonders groß. Als Alternativen für Neue-Energien-Fonds stehen lediglich vier Indexfonds zur Auswahl. Hiervon hat der Wilder Hill New Energy Global Innovation Index von WilderHill New Energy Finance die breiteste Mischung.

Der WilderHill New Energy Finance vs. Neue-Energien-Fonds
Als mögliche Alternative zu Neue-Energien-Fonds bezieht sich der WilderHill New Energy Finance auf die Bereiche Solar, Wind, andere erneuerbare Energien (Wasser, Geothermie), Energiespeicherung (Batterien), Energieeffizienz Brennstoffzellen und Biomasse/Biosprit.

Unternehmen, die in diesen Fonds aufgenommen werden, sollten mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes in diesen Bereichen erzielen, Mischkonzerne mindestens 10 Prozent. Der Fonds ist im Januar 2006 an den Start gegangen und investiert heute in Unternehmen aus 23 Ländern. Ähnlich wie einige Neue-Energien-Fonds haben alle vier Indexfonds keine Ausschlusskriterien für die Atomindustrie formuliert.

Veröffentlicht am 23. September 2011