Neue-Energien-Fonds als Geldanlage

Neue-Energien-Fonds nutzen

Mit Neue-Energien-Fonds investieren Anleger zwar auf einen Boom der erneuerbaren Energien. In den vergangenen Jahren hat sich eine Anlage in dieser Branche allerdings nicht immer gelohnt und ganz frei von Atomstrom ist diese Geldanlage ebenfalls nicht. Lesen Sie hier die Vor- und Nachteile von Fonds in erneuerbaren Energien.

Neue-Energien-Fonds liegen voll im Trend, denn alternative Energien sind gefragt – nicht nur daheim, sondern auch im Depot. Als Geldanlage sind Neue-Energien-Fonds nicht nur wegen der möglicherweise guten Ertragsaussichten gefragt. Sie stehen auch dafür, etwas für die Umwelt zu tun.

Neue-Energien-Fonds: Nicht immer eine gute Wahl
Bisher war es alles andere als einfach, mit Neue-Energien-Fonds oder direkt mit Aktien dieser Branche Geld zu verdienen. Der eine oder andere Investor hat vielleicht auf die richtigen Aktien gesetzt, aber für viele war eine Anlage in Neue-Energien-Fonds bisher ein Verlustgeschäft.

Bereits kurz nach der Jahrtausendwende herrschte Goldgräberstimmung, insbesondere bei Solar- und Windkraftaktien. Neue-Energien-Fonds wurden daher verstärkt von den Geldinstituten als Geldanlage empfohlen. Dass diese Empfehlung für viele zum Verlustgeschäft wurde, lag nicht einmal unbedingt daran, dass die darin enthaltenen Aktien schlecht waren. Die Neue-Energien-Fonds waren zu diesem Zeitpunkt schlicht und einfach zu teuer.

Neue-Energien-Fonds ohne Öko-Anspruch
Neue-Energien-Fonds sind in erster Linie Branchenfonds. Nur die wenigsten nehmen für sich in Anspruch, zugleich unter ökologischen oder ethisch korrekten Gesichtspunkten zu investieren. Zwar kommen "zweifelhafte Unternehmen" für Neue-Energien-Fonds nicht in Betracht, doch hinter den Schlagworten wie "saubere Energie" oder "Klimawandel" kann sich alles Mögliche verbergen – auch Atomstrom. Daher ist in einigen Neue-Energien-Fonds auch Atomstrom kein Tabu.

Neue-Energien-Fonds mit Atomstrom
Wer sich absolut sicher sein will, nicht in einen Neue-Energien-Fonds zu investieren, der auch Anteile an Gesellschaften hält, die Atomstrom produzieren, muss sich genau informieren. So ist im Portfolio des Neue-Energien-Fonds "HSBC GIF Climate Change" ein Anteil in Höhe von etwa zwei Prozent an der Tokyo Electric Power enthalten, die unter dem Kürzel Tepco traurige Berühmtheit erhalten hat,  weil dieses Unternehmen für die Unglücksreaktoren im japanischen Fukushima verantwortlich ist.

Veröffentlicht am 12. September 2011
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