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Inflationsschutz Fonds: Weshalb Sie „ABS“-Fonds meiden sollten

Inflationsschutz Fonds: Weshalb Sie "ABS"-Fonds meiden sollten
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geschrieben von experto.de

Als Inflationsschutz sind Fonds, in deren Namen die Buchstaben „ABS“ erscheinen, nicht zu empfehlen – im Gegenteil. ABS steht für „Asset Backed Securities“ („forderungsbesichertes Wertpapier“), also eine Kreditverbriefung. Und damit wären wir wieder bei den Auslösern der Finanzkrise.

Inflationsschutz Fonds: "ABS" und die Finanzkrise
"ABS", die "Asset Backed Securities", stellen ein Wertpapier dar, dessen Gegenstand Zahlungsansprüche sind – also eine Kreditverbriefung. Die Zahlungsansprüche sollen durch Forderungen (assets) gedeckt (backed) werden, weiterhin können sie zusätzlich eingeräumte Sicherheiten aufweisen. Verkauft werden "Asset Backed Securities" meist von Banken, die auf diese Weise ihre Kreditforderungen handelbar machen.

"ABS"-Fonds gehörten zu den Auslösern der Finanzkrise – die Kreditverbriefungen waren häufig schlicht nichts wert. Mehr zu den "ABS" und der Finanzkrise können Sie bei den Analysen auf Bundestag.de nachlesen.

Inflationsschutz Fonds: "ABS" wird wieder verkauft
Die Banken verkaufen mittlerweile wieder "Asset Backed Securities", die immer noch genauso risikoreich sind wie zuvor. Anbieter gehen davon aus, dass stark unterbewertete "ABS"-Papiere eine Wertsteigerung erfahren könnten. Aber: Fallen wiederum Schuldner aus, sind die Kreditverbriefungen wiederum wertlos.

Das Risiko mit "ABS"-Fonds bleibt bestehen. Als Inflationsschutz sind Fonds mit "Asset Backed Securities" daher nicht zu empfehlen – wer sich nicht dem Risiko eines Totalverlusts aussetzen möchte, dem sind sie gar nicht zu empfehlen. Privatinvestoren können hier noch eher auf das falsche Pferd setzen als auf der Rennbahn.

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