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Indexfonds – ideal für vorsichtige Anleger

Indexfonds - ideal für vorsichtige Anleger
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geschrieben von experto.de

Indexfonds wollen den Vergleichsindex (z.B. DAX) nicht übertreffen wie es für Fonds „normal“ ist, sondern genau abbilden. Das bedeutet, dass sich im Portfolio des Fonds dieselben Aktien im selben Verhältnis zueinander befinden wie im entsprechenden Index. Ein an den DAX gekoppelter Indexfonds zum Beispiel legt 1% zu, wenn der deutsche Leitindex um 1% steigt, und fällt auch entsprechend.

Kosten berücksichtigen
Wie bei anderen Aktienfonds auch zahlen Sie beim Indexfonds einen Aufschlag. Das ist entweder ein Ausgabeaufschlag, wenn Sie die Aktien bei der Fondsgesellschaft erwerben, oder an der Börse der sogennante Spread, einen Aufschlag beim Kauf- zum Verkaufspreis. Dazu kommen laufende Kosten, die Managementgebühren. Diese bleiben aber im Normalfall weit unter 1%.

In der Regel ist es günstiger, an der Börse zu kaufen und die Gebühren und den Spread zu bezahlen als über eine Bank oder Fondsgesellschaft. Eine Ersparnis von 80% ist nicht ungewöhnlich. Ansonsten können Sie auch bei einem Fondsmakler kaufen, bei dem Sie eventuell hohe Rabatte auf Ausgabeaufschläge bekommen können.

Der Vergleich
Andere Fonds können und wollen eine höhere Rendite erzielen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass es einem Großteil der aktiv gemanagten Fonds nicht gelingt, den Vergleichsindex zu übertreffen. Dann sind Sie mit einem Indexfonds deutlich besser dran.
Indexfonds sind sehr geeignet als Basis-Investment des Depots, für das Rentenkonto ergibt sich eine an die Börse geknüpfte Vorsorge. Auch regelmäßige Sparer haben eine solide Anlage.

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