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Geschlossene Immobilienfonds: Abschlüsse vor 2001 verjähren Ende 2004

Geschlossene Immobilienfonds: Abschlüsse vor 2001 verjähren Ende 2004
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geschrieben von experto.de

Hier zeichnete ein unerfahrener Anleger eine Beteiligung als „Altersvorsorge- und Steuersparobjekt“. Der Fonds jedoch erwies sich als Flop. Die Ausschüttungen wurden schon nach kurzer Zeit eingestellt.

Trotz Vertragsanfechtung wurde der Anleger von der Bank auf Zahlung ausstehender Zinsen verklagt. Auch der Anlagevermittler zog vor Gericht und forderte ein Zusatzhonorar aus einem Beratungsvertrag. Dann wehrte sich der Anleger selbst gerichtlich und gewann nach rund 3-jährigem Prozess. Mein Rat:

Wer auf Falschberatungen bei Fondsbeteiligungen hereingefallen ist, sollte das bald überprüfen lassen. Im Fall des LG Traunstein hat sich sogar das vorgerichtliche Verfahren mehr als drei Jahre hingezogen. Weil der Fondsvermittler versuchte, sich in die Verjährung zu retten.

Auch in weniger komplizierten Fällen müssen Rechtsanwälte derartige Prozesse gründlich vorbereiten. Was erfahrungsgemäß mindestens zwei bis drei Monate dauert. Für Betroffene ist also Eile geboten. Wird Schadenersatz nicht rechtzeitig eingeklagt, gehen alle Ansprüche garantiert verloren.

Erhard Liemen, Chefredakteur

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