Fondskauf: Im Zweifelsfall die Bank wechseln

Wo sollte man den Fondskauf am besten tätigen, bei der Bank oder direkt bei den Fondsgesellschaften? Am günstigsten ist es an der Börse.

Die Börse ist für den Fondskauf günstiger als eine Bank oder Fondsgesellschaft, weil Sie nur den Unterschied zwischen den An- und Verkaufskursen zahlen müssen (engl. "Spread").

Wenn Sie aber auf eine schlechte Bank angewiesen sind, kann der Fondskauf schnell teuer werden. Zum einen bieten Banken Fonds teilweise immer noch mit dem vollen "offiziellen" Aufschlag an, der schnell 4 – 5% des Fondsvolumens ausmachen kann. Daher: Verhandeln Sie mit Ihrer Bank, um den Ausgabeaufschlag auf eine erträglichere Höhe zu bringen.

Zum zweiten ist die Auswahl an Fonds reduziert, denn nicht alle börsengehandelten Fonds werden von allen Banken angeboten. Teilweise beschränken sich die Filialen vor Ort auf das Anbieten von Fonds der jeweils verbundenen Fondsgesellschaft. Oder das Angebot der Banken besteht nur aus wenigen hundert Fonds zum Kauf über die Börse.
Sollten Sie mit der Auswahl Ihrer Bank nicht glücklich sein, sollten Sie im Zweifelsfall die Bank wechseln. Da Fonds inzwischen an jeder großen Börse gehandelt werden, können Sie von Ihrer Bank erwarten, dass sie Ihnen den Fondskauf ermöglicht. Weiterhelfen können auch Direktanlagebanken oder die so genannten "Fondsplattformen".
Veröffentlicht am 13. Juli 2008