Fonds

Auf diese Kennzahlen sollten Sie bei der Bewertung von Fonds achten

Auf diese Kennzahlen sollten Sie bei der Bewertung von Fonds achten
geschrieben von Burkhard Strack

Die Bewertung von Fonds ist an verschiedene Kennzahlen gebunden, die Sie bereits vor der Entscheidung für ein Angebot kennen und als Grundlage in Ihren Fokus einbinden sollten. Erfahren Sie hier, was Sie über die Kennzahlen zur Bewertung von Fonds wissen sollten.

Wollen Sie in Kennzahlen wie Alpha, Beta und Sharpe Ratio den Überblick behalten
und sich vor einer Investition durch die Bewertung von Fonds, in deren Entwicklung auskennen, sollten Sie sich auf eine zuverlässige Fondsgesellschaft verlassen.

Die Bewertung von Fonds anhand ihrer Performance

Die Wertentwicklung gehört zu den wichtigsten Kennzahlen und wird durch die einheitliche Berechnungsmethode des BVI generiert. Wenn ein Fonds zum Beispiel einen Wert von 100 Euro hatte und im Folgejahr 110 Euro beträgt, hat sich eine Performance von 10% ergeben. In den Angaben zur Performance ist die Ausgabegebühr, sowie die Verwaltungsgebühr für die Fonds noch nicht enthalten, sodass die Wertentwicklung für Sie als Anleger geringer ausfallen kann. Dies liegt nicht an falsch berechneter Performance, sondern an den Verwaltungskosten für Ihre Fonds und somit an den Gebühren der Fondsgesellschaft.

Maximale Verluste und Volatilität

Nicht nur die Tendenz nach oben, sondern auch der maximale Verlust spielt in der Bewertung von Fonds eine nicht unwichtige Rolle. Hier wird in der Regel ein Zeitraum von 3 Jahren für die Berechnung genutzt und die negative Performance anhand des stärksten Wertrückgangs in definierenden Kennzahlen ausgedrückt. Die Volatilität beziffert die Schwankung der Performance und sollte ebenfalls in Ihrer Entscheidung Einfluss finden. Je höher diese ist, umso mehr Risiken gehen Sie mit der Entscheidung für ein Fondspaket ein. 

Alpha und Beta

Mit Beta wird das Risikomaß von Fonds bezeichnet. Die Fondsgesellschaft orientiert sich an einem von ihr selbst gewählten Markt und nimmt diesen als Maßstab der Bewertung. Niedrige Beta-Kennzahlen sind optimal für Anleger, die ein verhältnismäßig geringes Risiko bevorzugen. Der Anstieg oder Fall des DAX ist nicht einhergehend mit der steigenden oder sinkenden Performance der Fonds. Fonds mit hohem Beta-Wert beinhalten ein höheres Risiko und sollten daher eher von erfahrenen Anlegern gewählt werden.

Der Alpha-Wert bezeichnet den Vergleichsindex und gibt an, in welchem Maß die Wertentwicklung von der Benchmark abweicht. Ein positiver Alpha-Wert bringt die den Vergleichsmarkt übertreffende Entwicklung zum Ausdruck. Sharp Ratio in der Bewertung von Fonds Diese Kennzahlen bezeichnen die Beziehung zwischen der Risikoprämie und Ihrem persönlichen Risiko. Die Risikoprämie ist hierbei der Mehrertrag, den Sie mit Fonds gegenüber einer sicheren Anlage verbuchen können. Je höher der Sharp Ration in der Bewertung Ihrer Fonds ausfällt, umso höher sind die Erträge aus Ihrer Anlage.

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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