Blaues Gold: Investieren in Wasser

Blaues Gold: Investieren in Wasser

Wasser ist Leben. Aber aufgrund der rasant wachsenden Weltbevölkerung und dem zunehmenden Wohlstand in den aufstrebenden Volkswirtschaften wird das kostbare Nass immer knapper. Es wird nicht umsonst als „Blaues Gold“ oder „Öl des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Rund um das Wasser und seine Aufbereitung ist ein Milliardengeschäft entstanden. Daraus ergeben sich für Anleger gute Renditechancen. Was es beim Investieren in Wasser zu beachten gilt, lesen Sie hier.

Anleger können vom Milliardengeschäft profitieren

Nach einer Prognose der OECD wird der weltweite Wasserverbrauch um mehr als die Hälfte steigen. Allein 70 Prozent entfallen dabei auf die Landwirtschaft, da Nahrung nicht ohne Wasser erzeugt werden kann. Bekommt man die Wasserknappheit nicht in den Griff, sind Nahrungsmittelengpässe unausweichlich. Nach Schätzungen der OECD beträgt der jährliche Investitionsbedarf in diesem Jahrzehnt rund 770 Milliarden US-Dollar – und zwischen 2020 und 2030 sogar rund 1 Billion US-Dollar.

Die Nachfrage nach effizienten Bewässerungstechnologien, Meerwasserentsalzungs- und Kläranlagen sowie technischen Ausrüstungen wie Pumpen dürfte besonders stark zunehmen. Wer Aktien von Unternehmen, die in den Bereichen Wassertechnologie, Wasserinfrastruktur und Wasserversorgung tätig sind, erwirbt, dem bieten sich gute Renditechancen.

Wasserfonds liegen im Trend

Für Anleger, die das Risiko eines Einzelinvestments scheuen und lieber in die gesamte Wertschöpfungskette der Wasserwirtschaft investieren wollen, bieten sich Wasserfonds an, die breiter diversifiziert sind. Wasserfonds gibt es erst seit gut 10 Jahren. Inzwischen gibt es europaweit knapp 20 Wasserfonds, in die der Anleger investieren kann. Der Anleger sollte jedoch beachten, dass es sich bei der Investition in einen Wasserfonds um ein langfristiges Investment handelt und sich somit nicht als kurzfristige Geldanlage eignet.

Anlagealternative

Eine weitere Anlagealternative sind passiv gemanagte Indexfonds an, die an der Börse gehandelt werden, sogenannte Exchange Traded Funds (ETF). Da diese einen Index passiv nachbilden, sind ETF’s mit ihren niedrigeren Verwaltungsgebühren kostengünstiger als aktiv gemanagte Investmentfonds. So können Anleger auch mit geringem Aufwand am nachhaltigen Wachstumstreiber Wasser teilhaben.

Veröffentlicht am 27. November 2012
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