Wie sicher ist mein Geld bei ausländischen Banken?

Viele Anleger suchen in der aktuellen Phase nach sicheren Anlagen, die trotzdem eine attraktive Verzinsung bieten. Tagesgeldkonten und Festgelder sind hierfür eine Möglichkeit. Und einige ausländische Banken bieten Zinssätze, die zum Teil deutlich über dem liegen, was inländische Banken an Verzinsung bieten. Doch ist das Geld dort auch sicher angelegt?

Nicht erst seit dem Konkurs der isländischen Kaupthing-Bank sollten Anleger genau hinschauen, wem sie ihr Geld "leihen". Entweder ist die ausländische Bank der deutschen Einlagensicherung angeschlossen oder dem Sicherungssystem des Heimatlandes.

Bei europäischen Banken kann von einer relativ hohen Sicherheit ausgegangen werden, da in allen EU-Mitgliedsstaaten ein gesetzliches Sicherungssystem existiert. Die Höhe der staatlich gesicherten Beträge liegen aktuell bei mindestens 20.000 Euro je Kunde.

Je nach Land kann es zusätzliche gesetzliche oder private Sicherungssysteme geben. Bei sehr kleinen Staaten besteht allerdings die Gefahr, dass die staatliche Finanzkraft nicht ausreicht, um die Verlustrisiken der Banken abzufangen.

Veröffentlicht am 5. Januar 2009
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