Vor dem Bankwechsel: Überprüfen Sie die Notfallabsicherung Ihrer Einlagen

Im Internetzeitalter ist der Wechsel von Bank A zu Bank B ein Kinderspiel. Wenn Sie eine Bank mit Mini-Zinsen abspeisen will, ist ein Wechsel sinnvoll. Auch gegen hohe Gebühren sollten Sie sich wehren: Notfalls durch Bankwechsel. Beachten Sie aber: Nicht jede Bank mit guten Zins-Angeboten ist auch sicher.

Wählen Sie daher nur Banken aus, die dem "Einlagensicherungsfonds" angehören. Dieser Fonds deckt im Konkursfall der Bank auch sehr große Anlagevermögen ab.

Wie wichtig dieser Schutz ist, zeigt der Skandal um das Bankhaus Reitinger. Im August 2006 schloss die Finanzaufsicht Bafin das umstrittene Finanzinstitut. Unangenehme Folge: Über 60.000 Bankkunden müssen um ihre Anlagen zittern. Die Bank Reitinger gehört nicht dem Einlagensicherungsfonds an, daher gilt: Spareinlagen werden nur zu 90 % erstattet und maximal 20.000 € je Kunde. Wer mehr angelegt hat, muss mit herben Verlusten rechnen.

Unser Tipp, wenn Sie einen Bankwechsel vorhaben: Überprüfen Sie vor dem Wechsel die Sicherheit und die Absicherungshöhe.

Zur Kontrolle: Unter www.bankenverband.de können Sie den Status überprüfen. Nicht einsehbar in dieser Liste: Sparkassen und Volksbanken.

Veröffentlicht am 14. September 2006
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