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So kündigen Sie Ihr Girokonto in 7 Schritten

Bei der Kündigung eines Girokontos sollten einige Aspekte beachtet werden, um zu vermeiden, dass es zu Fehlbuchungen oder Problemen mit Daueraufträgen und Lastschriftmandaten kommt. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in diesem Artikel!

Gründe ein Konto zu kündigen gibt es viele: Das Konto wird nicht mehr genutzt, es werden plötzlich Gebühren erhoben oder die Gebühren werden angehoben und das Konto somit zu teuer. Auch ein Umzug ins Ausland kann die Auflösung eines Girokontos nötig machen.

Mit diesen 7 Schritten vergessen Sie nichts bei der Kündigung Ihres Girokontos

Wenn ein Girokonto gekündigt werden soll, müssen zunächst ein paar Dinge beachtet werden. Schließlich laufen auf ein Konto häufig Daueraufträge oder es befindet sich noch Geld darauf oder es sind verschiedene Lastschriftmandate für das Konto zugelassen. Damit auch in Zukunft alle Geldgeschäfte problemlos abgewickelt werden können, sollten folgende Schritte unternommen werden:

1. Bevor das Konto gekündigt wird, sollte ein neues Konto eröffnet werden. Viele Banken bieten häufig spezielle Eröffnungsangebote für Girokonten an und belohnen ihre Kunden mit einer kleinen Prämie. Verschiedene Angebote zu vergleichen macht an dieser Stelle durchaus Sinn, da zum Teil 100 bis 200 € dafür verschenkt werden, dass das Konto eröffnet wird. Oft sind diese Prämien an Bedingungen wie zum Beispiel einen regelmäßigen Geldeingang in Höhe eines gewissen Betrags geknüpft, manche Anbieter verschenken das Geld aber auch ohne Bedingungen.

2. In der Regel kann die neue Bank die Kündigung des alten Kontos übernehmen – seit dem 18. September 2016 gibt es sogar ein Gesetz dazu, dass Banken sich um den Kontoumzug kümmern müssen. Bei Fehlern haftet die Bank.

3. Als nächsten Schritt müssen dann alle Daueraufträge gekündigt werden und auf dem neuen Konto neu eingerichtet werden.

4. Anschließend sollte ein Überblick über alle Lastschriften, die von diesem Konto abgehen, gewonnen werden und alle Firmen, die Beträge abbuchen dürfen, müssen über die neue Kontoverbindung informiert werden.

5. Es empfiehlt sich, das alte und das neue Konto für ein bis zwei Monate parallel laufen zu lassen, um Fehlbuchungen und Irrtümer zu vermeiden. Nach Eröffnung des neuen Kontos sollten also zwei Monate vergehen, bevor das Konto tatsächlich geschlossen wird. Stellt sich nach Ablauf dieser Frist heraus, dass alles ordentlich transferiert wurde, kann das Kündigungsschreiben abgeschickt werden.

6. Für die Kündigung eines Kontos gibt es keine gesetzliche Frist, es kann jederzeit gekündigt werden. So kann es sein, dass von Seiten der Bank her eine Kündigungsfrist existiert, diese darf jedoch maximal einen Monat betragen und ist den Eröffnungsunterlagen des Kontos zu entnehmen. Die Kündigung eines Kontos ist also von dieser Seite her unkompliziert.

7. Die Kündigung des Kontos sollte am besten per Brief erfolgen. Wichtig in dem Kündigungsschreiben ist der Hinweis, auf welches Konto das Restguthaben überwiesen werden soll. Die meisten Banken akzeptieren auch eine Kündigung des Kontos per E-Mail oder Fax. Auch eine Kündigung in einer Filiale vor Ort ist möglich, dort können dann die nötigen Papiere direkt unterschrieben werden.

Mehr zum Thema Girokonto kündigen lesen Sie in diesem Artikel!

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Farina Fontaine

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