Sicherheit beim Online-Banking – Chip- & SMS-Tan

Sicherungsverfahren beim Online Banking – Wie Sie Ihr Geld schützen können © Lupo - pixelio.de

Es ist nicht nötig, lang auf die Zeit zurückzublicken, um zu erkennen, dass sich im Laufe der Jahre viel im Online-Banking getan hat. Schließlich erfreut sich die einfache Überweisung über das World Wide Web immer größerer Beliebtheit. Das machen sich auch internationale Kriminelle zu Nutze. Damit Sie von Langfingern verschont bleiben, bieten die meisten Banken zwei moderne Sicherheitsverfahren an, um Ihre Transaktionen zu schützen.

Früher verwendete man aufwendige TAN Listen zur Authentifizierung von Transaktionen. Für viele ist dies zwar heute nur noch eine Horrorvorstellung, gehört aber nicht allzu ferner Vergangenheit an. Mittlerweile werden die TANs für jeden Zahlungsverkehr speziell berechnet und sind somit nur einmalig verwendbar.

Die TAN kann schnell selbst generiert werden

Eine gängige Methode eben genau diese Nummer zu generieren, ist das Chip-TAN Verfahren. Dazu benötigen Sie einen Chip-Tan Generator, ein kleines Gerät, was in der Lage ist Ihre EC-Karte auszulesen. Dieser ermittelt dann anhand der Informationen eine TAN, die ausschließlich für die gewünschte Transaktion und nur zeitlich begrenzt gültig ist.

Nachdem Sie Ihre Überweisung wie gewohnt im Onlineportal ausgefüllt haben, werden Sie aufgefordert Ihren TAN-Generator an eine Grafik auf dem Bildschirm zu halten. Spezielle Kontakte auf der Rückseite des Geräts erkennen die Grafik und erkennen die darin verschlüsselten Informationen, wie zum Beispiel Bankleitzahl und Kontonummer.

Haben Sie diese auf Richtigkeit überprüft, erhalten Sie die einzigartige TAN. Die Chip-Tan Generatoren sind kompakt genug, um sie ggf. auch unterwegs zu verwenden. Einige Banken bieten die Chip Generatoren für Privatkunden kostenlos an. Bei einem Verlust müssen die Kosten aber meist selbst getragen werden. Ein Gerät kann je nach persönlichen Sicherheitsansprüchen zwischen 15 und über hundert Euro kosten. Meist reichen die einfachen Geräte aber schon aus.

Siehe: http://www.sparkasse.de/privatkunden/sicherheit-im-internet/chipTAN.html

Mit dem Handy können Sie immer und überall eine Tan erhalten

Noch eine weitere Möglichkeit, eine ebenso einmalige und zeitlich begrenzte TAN zu erhalten, ist sie auf das eigene Handy per SMS senden zu lassen. Dazu benötigen Sie kein spezielles Mobiltelefon und auch keine zusätzliche Software. Alles, was Sie tun müssen, um diesen Dienst zu nutzen, ist sich dafür bei Ihrer Bank anmelden.

Nachdem Sie den Online-Auftrag ausgefüllt haben, erhalten Sie eine SMS mit der sechsstelligen TAN und den Zahlungsinformationen, welche Sie wieder eingehend prüfen sollten, bevor Sie die Überweisung endgültig in Auftrag geben. Damit dieses Verfahren auch sicher bleibt, sollten Sie Ihr Handy gewissenhaft vor dem Zugriff Dritter schützen.

Die meisten Banken erheben für das Nutzen des SMS-Tan Verfahrens meist eine kleine Gebühr. Kompliziert wird es dann, wenn Sie eine Handynummer für verschiedene Konten mit verschiedenen Inhabern verwenden wollen. Das wäre nicht nur unsicherer, man müsste sich auch ein Handy teilen und es wäre nicht immer zur Verfügung.

Siehe: http://www.sparkasse.de/privatkunden/sicherheit-im-internet/smstan.html

Welches Verfahren ist nun das Beste für mich?

Für welches Verfahren Sie sich entscheiden, hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Ihr Handy haben Sie meist immer mit dabei und Sie müssen kein weiteres Gerät mit sich herumtragen. Verwenden Sie aber einen eigenen TAN-Generator müssen Sie nur auf Ihre EC-Karte aufpassen und sich keine Sorge über digitale Angriffe machen.

Veröffentlicht am 29. April 2014
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