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Seien Sie mit Kreditkarten vorsichtig

Seien Sie mit Kreditkarten vorsichtig
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geschrieben von experto.de

Einkaufen und später bezahlen – dieses Versprechen findet sich an vielen Ecken – sei es beim Elektrodiscounter vor der Stadt oder beim Shoppen im Internet. Auch die Anbieter von Kreditkarten offerieren das Shoppen mit verzögerter Zahlung. Der Kunde legt die Karte im Geschäft vor, zahlt mit ihr, muss den ausgegebenen Betrag aber nicht sofort zahlen. Kreditkarten bergen also ein gewisses Risiko, Geld auszugeben, das man noch gar nicht hat.

Kreditkarten mit dickem Ende: Bei Kreditkarten ist Vorsicht geboten
Fällig wird jedoch nur ein Teilbetrag des Einkaufs, entweder ein Prozentbetrag des Kaufs oder eine Mindestsumme, die meist bei 50 € im Monat liegt. Der Rest des Kaufbetrages wird erst nach und nach über Monate verteilt fällig.

Räuberpistole?
Wenn Sie so ein Angebot wahrnehmen, kann es richtig teuer werden. „Revolving credit cards" nennen die Anbieter dieses Ratenkreditmodell à la carte, und das muss daran liegen, dass jede einzelne Rate Sie wie eine Pistolenkugel trifft.

Kreditkarten mit bis zu 20% Zinsen
Der Grund: Die verlangten Zinsen bei diesen echten „Kreditkarten" liegen bei bis zu 20 % (!). Sie nehmen also einen Dauerkredit auf, der intransparent ist, weil Sie schnell den Überblick verlieren, wenn Sie die Karte häufiger einsetzen, und der zudem fast dreimal so teuer ist wie ein herkömmlicher Ratenkredit.

Praxis-Tipp
Kreditkarten mögen als Zahlungsmittel ihre Berechtigung haben, als echte „Kredit-Karten" sind sie jedoch viel zu teuer. Für Kreditbedarf ist ein „echter Kredit" sinnvoller.

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