Bankeninsolvenz: Was bleibt von Ihrem Geld übrig?

Die Finanzkrise hat einige Banken kalt erwischt. Für Sie besteht momentan bestimmt kein Grund zu Panik, aber was können Sie im Fall der Fälle machen, sollte Ihre Bank Insolvenz anmelden? Die Redaktion von BENEFIT hat diese Frage näher recherchiert und zeigt Ihnen, wie Sie die Sicherheit Ihres Geldes checken.

Ihr Girokonto ist im Fall der Bankeninsolvenz über das gesetzliche und freiwillige Einlagensicherungssystem, Versicherungsfonds oder Institutssicherungen zu 100 % geschützt, ebenso Ihr Tages- und Festgeld.

Das gilt für alle Institute, die dem Einlagensicherungsfonds angeschlossen sind. Eine Auflistung finden Sie unter: www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/bundesverband-deutscher-banken.html. Ausländische Banken haften zum Teil nur bis zu einem Einlagebetrag von 20.000 Euro.

Aktien und Fonds wären von einer Bankinsolvenz nicht betroffen, da sie als sog. Sondervermögen nicht zur Insolvenzmasse gehören. Bundeswertpapiere gehören dem Staat und sind von einer Bankinsolvenz nicht berührt.

Zertifikate werden von Banken ausgegeben und gehören im Pleitefall zur Konkursmasse, d.h., Sie müssten mit erheblichen Einbußen bis hin zum Totalverlust rechnen. Sollten Sie nicht genau wissen, ob Sie Zertifikate besitzen: Fragen Sie umgehend Ihren Berater.

Veröffentlicht am 2. Dezember 2008