Geldanlage

Bäume als Geldanlage: Was sollten Sie darüber wissen?

Bäume als Geldanlage: Was sollten Sie darüber wissen?
geschrieben von Burkhard Strack

In Zeiten von Wirtschaftskrise und sinkenden Sparzinsen sind Menschen auf der Suche nach einer ertragreichen Investitionsmöglichkeit, die mit gutem Gewissen getätigt werden kann. Nach Öl und Gas gehört Holz zu den wichtigsten Rohstoffen, wobei dieses nachhaltig und umweltschonend ist. Was liegt näher, als Bäume als Geldanlage zu sehen, wobei klar ist, dass diese langfristige Investitionen sind.

Wenn Sie überlegen Bäume als Geldanlage zu nutzen, sollten Sie sich klar sein, dass sich diese Investition nicht für kurzfristige Investments eignet. Vor allem wenn Sie sich für geschlossene Waldfonds entscheiden, sollten Sie geduldig auf Ihre Gewinne warten und längere Zeit auf das investierte Geld verzichten können. Denn es liegt auf der Hand, dass die Bäume langsam wachsen und damit auch die Renditen.

Hier erfahren Sie mehr über Bäume als Geldanlage.

Es gibt mehrere Optionen, die Sie nutzen können, um in Holz zu investieren. Die meistgenutzte davon ist der geschlossene Fonds, bei dem Sie über eine entsprechende Beteiligung indirekt im Ausland Bäume bzw. Baumsetzlinge kaufen. Sie können also etwa für einen gewissen Betrag Bäume ohne Grundstück in einem Regenwald Südamerikas kaufen und erhalten, sobald die Bäume gefällt und verkauft werden, was meist nicht jährlich geschieht, eine Rendite ausbezahlt.

Offene Fonds und Zertifikate sind variable Option

Wenn Sie Bäume als Geldanlage nutzen möchten, aber nicht lange auf lukrativen Erfolg warten möchten, sollten Sie sich für einen offenen Fonds entscheiden. Dabei wird das Geld in Wald direkt oder aber in unterschiedliche Holzaktien investiert. Sie können jederzeit wieder aussteigen und Ihre Anteile verkaufen, womit auch das Anlagerisiko geringer ausfällt. Dafür müssen Sie damit rechnen, dass diese Bäume als Geldanlage weniger Rendite erreichen.

Sie können auch in Holzzertifikate investieren, die ähnlich aufgebaut sind wie die offenen Fonds. Hier besteht allerdings das Risiko, dass Ihr Zertifikat-Herausgeber insolvent werden kann, womit Sie Ihre Investition verlieren würden. Da ist es zu empfehlen, dass Sie in einzelne Holzaktien anlegen, wobei hierzu etwas Know-how über den Handel mit Rohstoffen nützlich sein kann.

Investments in Holz bieten Vorteile

Wenn Sie Bäume als Geldanlage verwenden möchten, hat dies meist erhebliche Vorteile, von der guten Rendite ganz abgesehen. Denn Sie profitieren von einer langen Laufzeit und tätigen ein Investment in Sachgüter. Klar ist, dass damit auch steuerliche Aspekte zum Tragen kommen. Denn Sie müssen erst dann Steuern zahlen, sobald Sie Gewinn machen – und das kann bei Bäumen als Geldanlage durchaus dauern.

Vielleicht spielt aber auch der ökologische Aspekt für Sie eine Rolle, denn immerhin unterstützen Sie die Wiederaufforstung.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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