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Salzgitter: Wo Rauch ist, ist auch Feuer – Übernahmegerüchte treiben Call von Salzgitter auf über 600 Prozent

Salzgitter: Wo Rauch ist, ist auch Feuer – Übernahmegerüchte treiben Call von Salzgitter auf über 600 Prozent
geschrieben von Burkhard Strack

Anscheinend steckt doch mehr hinter den Übernahmegerüchten beim deutschen Stahl- und Röhrenunternehmen Salzgitter als zunächst vermutet. Anders lässt sich nicht erklären, dass das Management von Salzgitter plötzlich hektische Abwehrversuche startet.

Die Manager von Salzgitter haben ein kurioses Problem: Sie sitzen auf einem Cash-Berg. In der Firmenkasse schlummern rund 600 Mio. € an liquiden Mitteln. Hinzu kommt im laufenden Jahr ein Rekordgewinn in ähnlicher Größenordnung. Ein Aufkäufer könnte daher einen großen Teil der Übernahme durch die Barbestände finanzieren.

Um das zu verhindern überlegt das Management von Salzgitter, einen Teil der liquiden Mittel zusammen mit den Pensionsrückstellungen in einen externen Pensionsfonds zu packen. Auf diese Gelder hätte ein neuer Großaktionär dann keinen Zugriff mehr.

Zusätzlich will Salzgitter eigene Aktien kaufen. Das hat 2 Effekte: Der Cash-Bestand schmilzt, und ein Aufkäufer kann am Markt weniger freie Aktien aufsammeln.
Falls Sie den Call von Salzgitter (WKN CB4973) im Depot haben, können Sie sich diese Aktionen in Ruhe anschauen. Der Call liegt jetzt schon fast 629 % im Plus – nach nicht einmal 4 Monaten Haltedauer.
Zur Absicherung der Gewinne können Sie die Stop-Loss-Marke auf einen Wert um 18 € hochziehen.
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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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