Gewinnsteigerung bei Novartis

Der Schweizerische Pharmakonzern Novartis hat auch im Krisenjahr 2008 Rekordwerte erreicht. Der Reingewinn erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 25 Prozent. Die Börse reagierte dennoch enttäuscht.

Auf den ersten Blick eigentlich ein solider Ausweis der Basler und ein Kontrastprogramm zu vielen anderen Pharmafirmen. Dennoch sind die Erwartungen der Mainstream-Analysten nicht ganz erfüllt worden, was kurzfristig für Enttäuschung sorgte.

Der Reingewinn des Schlussquartals lag mit 1,51 Milliarden Dollar um rund 60 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Nettoumsatz stieg in Lokalwährungen um acht Prozent auf rund 10,08 Milliarden.

Im größten Geschäftsbereich Pharma setzte Novartis dank weiter anziehender Verkäufe von wichtigen Medikamenten wie dem Blutdrucksenker Diovan oder dem Leukämiemittel Glivec mit 6,43 Milliarden Dollar zehn Prozent (5 Prozent in lokalen Währungen) mehr um.

Wegen des steigenden Dollarkurses blieb insgesamt allerdings nur ein mageres Wachstum von 1% übrig.

Für das Gesamtjahr betrug das Umsatzwachstum neun Prozent (5 Prozent in lokalen Währungen). Die größte Sparte Pharma legte um 10 Prozent auf 26,3 Millionen Dollar zu, während die Sparte Impfstoffe und Diagnostik gar 21 Prozent auf 1,8 Millionen wuchs.

Novartis gehört sicherlich zu einem "konservativen Wert" und ist daher aus Schweizer Portfolio’s kaum weg zu denken.

Veröffentlicht am 28. Januar 2009
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