Aktien & Börse

Hohe Abschreibungen bei der Schweizer Bank UBS

Die Schweizer Bank UBS ist von der Finanzkrise stark betroffen: Seit Beginn im Sommer 2007 musste sie Abschreibungen in Höhe von 40 Milliarden SFr bekanntgeben. Die neuesten schlechten Nachrichten gab es Ende März. Dagegen nehmen sich die Abschreibungen der Deutschen Bank (2,5 Mrd. Euro) plötzlich wesentlich kleiner als auf den ersten Blick gedacht aus.

In Deutschland kriselt es immer noch bei den Landesbanken, die Schweizer Banken sind von den Folgen der US-Hypothekenkrise jedoch am stärksten betroffen. Dabei ist das komplette Abschreibungsvolumen noch gar nicht erreicht: Verbleibende Risikopositionen werden in den kommenden Monaten noch für Ausfälle sorgen.

Die bekannteste Schweizer Bank UBS (WKN: UB0BL6) konnte bis jetzt für einen schrittweisen Ausgleich der Ausfälle durch Geldzufluss von asiatischen Investoren und eine Kapitalerhöhung (15 Mrd. SFr) sorgen. Durch die Zeichnung einer Wandelanleihe stellte die Singapore Investment Corporation allein elf Milliarden Franken zur Verfügung.

Inwieweit diese Strategie bei den weiteren zu erwartenden Abschreibungen Erfolg hat, bleibt abzuwarten. Durch den Kursanstieg der letzten Wochen bietet sich noch einmal die Möglichkeit zur Schadensbegrenzung, wenn Sie Aktien der Schweizer Bank halten und jetzt aus der Position aussteigen wollen.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.