Die großen Investoren des Value Investments – Warren Buffett (2)

Viele erfolgreiche Investoren zeichnet aus, dass sie schon sehr früh ihren Geschäftssinn für kleinere Geschäfte nutzten. Warren Buffett machte mit 6 Jahren schon Geschäfte, bevor Buffett den Stein der Weisen entdeckte, den Vermögensaufbau mit Value Investments. Haben Sie diese oder ähnliche Geschäfte auch als Kind oder Jugendlicher gemacht?

Warren Buffett ist der lebende Beweis, dass es möglich ist mit Value Investments einfach ein Vermögen aufzubauen. Dabei schaut Warren Buffett nicht täglich auf die Börsenkurse. Letztendlich interessieren Warren Buffett die täglichen Börsenkurse nur in einem Fall: Wenn Warren Buffett die Kennzahlen seines Value Investments überprüft und feststellen will, ob der innere Wert eines Unternehmens höher ist, als der Markt das Unternehmen bewertet.

Value Investments: Der Stein der Weisen
Was viele erfolgreiche Menschen auszeichnet ist die Tatsache, dass Sie schon als Kinder mehr oder weniger kleine Geschäfte abgewickelt haben. So auch Warren Buffett.

Warren Buffett kaufte als 6-Jähriger für 25 Cents ein Sixpack Coca Cola und verkaufte sie für 5 Cents je Flasche weiter. Wie Sie selbst errechnen können, machte Warren Buffett dabei 20% Gewinn. Diesen Gewinn strebte Warren Buffett auch in seiner weiteren Karriere mit Value Investments an.

Als 8-Jähriger verschlang Warren Buffett Börsen-Bücher und jobbte als 11-Jähriger bei einem Broker in Omaha. Über die Börsen-Bücher sagte Warren Buffett später: "Ich las Millionen von Wörtern über dieses Thema, und Sie waren im Grunde Mumbo Jumbo, Hokuspokus."

Als 11-Jähriger kaufte Warren Buffett seine ersten Aktien. Als Teenager spannte Warren Buffett Klassenkameraden ein, um verirrte Golf-Bälle einzusammeln, die außerhalb des Golfplatzes landeten. Und verkaufte sie an die Golfer zurück. Später brachte er eine Zeitschrift für Pferdewetten heraus, trug Zeitungen aus und betrieb Flipper-Automaten.

Als Warren Buffett an der New Yorker Columbia University studierte, war Benjamin Graham sein Professor und Lehrer. Graham war an der Wall Street bekannt, weil er eine neue Investment –Theorie, Value Investments, entwickelt hat.

Warren Buffet findet mit Grundsätzen des Value Investments unterbewertete Top-Unternehmen
Laut der Value Investments Theorie, verfügen Aktien über einen inneren Wert, der unabhängig vom momentanen Börsenkurs ist. Der innere Wert des Unternehmens setzt sich zusammen aus den Unternehmens-Kennzahlen:

  • Umsatz
  • Wert der Anlagen (Anlage-Vermögen)
  • Cash-Flow (Nettozufluss liquider Mittel während eines bestimmten Zeitraums)

Schauen Sie sich das Missverhältnis innerer Wert eines Unternehmens im Verhältnis zum Börsenkurs einmal an einem stark vereinfachten Beispiel an. Nehmen wir an, dass Unternehmen XYZ hat: 

Einen Umsatz von 10.000.000 Euro
Wert der Anlagen von 15.000.000 Euro
Cash-Flow 5.000.000 Euro
Macht zusammen 30.000.000 Euro 
  
Das Unternehmen hat 30 Millionen Aktien ausgegeben. Nehmen wir weiter an, der derzeitige Börsenkurs steht bei 0,50 Euro pro Aktie. Das würde einem Börsen-Wert von 15 Millionen Euro entsprechen.

Sehen Sie es?  Das Unternehmen hat laut den Kennzahlen der Value Investments einen inneren Wert von 30 Millionen Euro. Der reale Börsenwert beträgt nur 15 Millionen Euro.

Warren Buffett würde das Unternehmen auf jeden Fall einer näheren Untersuchung unterziehen, um zu sehen, ob das Unternehmen sein Geld wert ist.

Veröffentlicht am 21. September 2008