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Gewerblicher Wertpapierhandel: Wehren Sie sich gegen das Finanzamt

Gewerblicher Wertpapierhandel: Wehren Sie sich gegen das Finanzamt
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geschrieben von experto.de

Vorsicht: Finanzämter unterstellen immer öfter bei aktiven Anlegern gewerblichen Wertpapierhandel. So wehren Sie sich erfolgreich!

Angesichts der starken Schwankungsbreite an den Aktienmärkten sind zunehmend mehr Anleger nur kurzfristig in Aktien engagiert. Dann gilt: Realisieren Sie als Privatanleger Ihre Gewinne, bevor 12 Monate zwischen dem Kauf und dem Verkauf einer Aktie oder eines festverzinslichen Wertpapiers vergangen sind, ist der Gewinn steuerpflichtig, sobald die Freigrenze von 1.000 DM erreicht wird. Gefahr droht verstärkt dadurch, dass das Finanzamt Ihnen als aktivem Anleger mit häufigeren Käufen und Verkäufen gewerblichen Wertpapierhandel unterstellt. Dann werden Sie bei einem Jahresgewinn ab 48.000 DM zusätzlich noch gewerbesteuerpflichtig.

Noch gravierender: Ihre Kursgwinne sind selbst nach 12 Monaten, also dem Ende der Spekulationsfrist – wie bei Privatanlegern üblich – nicht steuerfrei sondern ebenfalls steuerpflichtig.

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